Spielen auf der Wieden – einmal ganz woanders?!

Bei der ersten Wiener Spielstraße können Kinder einmal pro Monat die Phorusgasse zum Spielen nutzen. Laufen, rollen, hüpfen, radeln, tanzen, basteln und was sonst noch Spaß macht – all das hat in der Wiener Spielstraße Platz! Am 10. Mai von 14 bis 17 Uhr ist es wieder soweit!

Im Zentrum der Spielstraße in der Phorusgasse steht das freie Spiel, bei dem Kinder den freien Straßenraum mit verschiedenen Materialien kreativ nutzen können. Für das gute Gelingen der Spielstraße engagieren sich die Parkbetreuung des Wiener Familienbundes, die Bezirksvorstehung Wieden, der zuständige Wiedner Stadtgärtner und die AgendaWieden. In der Phorusgasse mischen auch die Volksschule Phorusgasse und deren Nachmittagsbetreuung mit. Alle Kinder aus der Umgebung sind in der Spielstraße herzlich willkommen.

Auch die Förderung der umweltfreundlichen Mobilität ist ein Thema der Spielstraße. In Kooperation mit der Radagentur Wien haben Kinder bei der Spielstraße die Möglichkeit ihre Geschicklichkeit mit dem Rad zu testen und selbst kleine Reparaturen an ihrem Rad zu machen. Bei der Spielstraße können auch Fahrräder ausgeborgt werden.

Weitere Termine die Wiener Spielstraße in der Phorusgasse sind:

  • 14. Juni 2012
  • 20. September 2012 jeweils von 14 bis 17 Uhr

Die Wieden ist der erste Bezirk, der die Wiener Spielstraße umgesetzt. Die Idee der Wiener Spielstraße entstand in einem Arbeitskreis der Stadt Wien, der es sich zum Ziel gesetzt hat das Spielen in der Stadt abseits der üblichen Spielorte zu fördern. Die Wiener Spielstraße wird es heuer auch noch in einigen anderen Bezirk geben.

Mehr Bilder vom ersten Termin der Wiener Spielstraße in der Phorusgasse sehen Sie hier.

Ein neues Zuhause für alt Bewährtes?


Diese Chance bietet der 3. Wiedner Innenhof-Flohmarkt am 5. Mai 2012 von 10 bis 16 Uhr. An diesem Samstag öffnen 31 Innenhöfe auf der Wieden ihre Tore. Die HausbewohnerInnen laden in ihre Höfe zum Flohmarkt ein – schauen Sie vorbei und lassen Sie sich von der Vielfalt in Ihrer Nachbarschaft überraschen!

Die Idee ist ganz einfach: Hausgemeinschaften haben sich zusammen getan und öffnen am 5. Mai ihre Tore. Der Innenhof wird zum Flohmarkt, wo die HausbewohnerInnen nicht mehr Gebrauchtes an die Frau oder den Mann bringen. Ganz im Sinne von „weiter verwerten statt wegschmeißen“, findet alt Bewährtes ein neues Zuhause!

Nutzen Sie die Gelegenheit, um auf der Wieden zu flanieren, einen Blick in sonst nicht zugängliche Innenhöfe zu werfen, das eine oder andere Schnäppchen zu machen und neue Menschen in Ihrer Nachbarschaft kennen zu lernen.

Einen Plan mit den Flohmarkt-Standorten finden Sie auf unserer Homepage www.agendawieden.at oder bei den Agenda-BotschafterInnen im vierten Bezirk.

BürgerInnenbeteiligung auch bei Budgetentscheidungen?

Am 12. April 2012 fand in der Bezirksvorstehung Wieden das 9. AgendaForum zum Thema Partizipative Budgets - BürgerInnenbeteiligung auch bei Budgetentscheidungen? statt.

Wencke Hertzsch (TU Wien) berichtete über die deutschen Quartiersfonds, die im Rahmen des bundesweiten Programms Soziale Stadt entstanden sind, und den BürgerInnen-Haushalt im Berliner Bezirk Lichtenberg, bei dem BürgerInnen über die Budgetvergabe im Bezirk mit entscheiden und der heuer bereits zum 7. Mal durchgeführt wird.

Nonno Breuss (ICG Integrated Consulting Group GmbH) stellte das Projekt Amerika speaks vor, bei dem in beeindruckender Weise tausende von Menschen zusammen kommen, um gemeinsam Entscheidungen über Projekte und deren Finanzierung treffen. Er betonte die Notwendigkeit, BürgerInnen nicht nur im Kleinen, bei lokalen Fragen, sondern auch im Großen, wenn es um weitreichende Entscheidungen mit hohem finanziellem Aufwand geht, mitbestimmen zu lassen.

Schließlich wurden auch innovative Wiener Beispiele präsentiert. Neben dem  Modell  der partizipativen Gruppenbudgets in der LA21 Plus wurde der Leopoldstädter Grätzlfonds der Grätzlbeirate der GB*2/20 und das Jugendparlament Word up! 23 in Liesing vorgestellt.

Diskutiert wurde darüber, wie diese Erfolgsprojekte weiter verbreitet werden könnten und welche Modelle sonst noch in Wien umsetzbar wären. Wie weit die Mitbestimmung gehen kann und ob es sich dabei um Empfehlung oder Entscheidungen handelt. Auch der dadurch entstehende höhere Verwaltungsaufwand war ein wiederkehrendes Thema. Grundsätzlich waren sich alle einig, dass BürgerInnen als ExpertInnen vor Ort künftig stärker in Entscheidungen, die sie betreffen, eingebunden werden sollen.

Fotos zur Veranstaltung
Vortrag von Wencke Hertzsch hier als download.
Input von Nonno Breuss hier als download.
Protokoll und Output der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

 

Befragung zu Mehrsprachigkeit

Sehr geehrte Interessierte,

Im Rahmen des Projekts „Mehr Sprachen = mehr [Mit]Sprache“, welches durchgeführt wird von den Vereinen LEFÖ, Peregrina, Orient Express und Miteinander Lernen führen wir auch eine Online-Umfrage zu Mehrsprachigkeit in Österreich durch.

Die Online-Befragung finden Sie hier: https://www.soscisurvey.de/mehrsprachen/

Wir bitten Sie, an dieser Online-Umfrage teilzunehmen und den Link der Umfrage in Ihrem Umfeld weiterzuverbreiten.

Die Ergebnisse dieser Befragung werden ab Juli 2012 auf dem Projekt-Blog „mehrsprachen.wordpress.com“ nachzulesen sein.

Das Projekt „Mehr Sprachen = mehr [Mit]Sprache“, das von Februar 2012 bis Juni 2014 dauert, wird gefördert vom bm:ukk (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur) und ESF (Europäischer Sozialfonds).

Sollten Sie noch Fragen zur Umfrage oder zu dem Projekt „Mehr Sprachen = mehr [Mit]Sprache“ haben, können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden.

Kontakt:

Vlatka Frketić: politische.bildung@lefoe.at

Wiener Charta – Zukunft gemeinsam leben

Startet am 19.3.2012.

Unter diesem Motto startet die Themenfindungsphase der Wiener Charta. Schickt eure Vorschläge ein, motiviert FreundInnen und KollegInnen sich zu beteiligen.

Welche Vorschläge habe ich zum Zusammenleben in Wien?

Diese Vorschläge können gesendet werden an: https://charta.wien.gv.at/start/charta/

bzw. telefonisch Vorschläge an: 01/4000-81561 (Mo-Fr 9:00 – 17:00)

Nur mehr bis 23. März: Online-Umfrage zur Zukunft der Wieden

Bis 23. März können Sie noch bei der Online-Umfrage zur Zukunft der Wieden teilnehmen. Verraten Sie uns, was Sie sich für die nachhaltige Wieden wünschen. Machen Sie mit!

Architekturausstellung der TU Wien in Stadlau

Modell von Studierenden der TU Wien

Moderne Architektur im Zentrum von Stadlau – von 13. März bis 22. März 2012 zeigen Studierende der TU Wien ihre Ideen, wie Stadlauer Baulücken bebaut werden könnten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erdgeschoßzone, die als Bindeglied zwischen urbanem Raum und Gebäude eine wichtige Rolle hat. Kommen Sie und diskutieren Sie die Ideen direkt mit den jungen ArchitektInnen!

Die „Abteilung Wohnbau und Entwerfen“ des Instituts für Architektur an der TU Wien beschäftigte sich unter dem Motto „Zu ebener Erde Stadlau“ mit der Erdgeschoßzone im Wohnbau. Aus ca. 350 Entwurfsarbeiten werden die besten Entwürfe in der Ausstellung in Stadlau präsentiert. Die StudentInnen experimentierten mit sieben Baulücken und nicht bebauten Grundstücksflächen in Stadlau und zeigen mit ihren Arbeiten theoretisch mögliche Architektur. Die Entwürfe vermitteln, wie aktueller Wohnbau in alte Bebauungsstrukturen eingebettet werden kann. Zusätzlich präsentierten die Studierenden innovative Lösungsansätze für die Erdgeschoßzonen, stellen Überlegungen zur Belebung des Ortszentrums an und zeigen, wie der Stadtteil als Lebensraum und Arbeitsraum für viele Altersgruppen attraktiv sein kann.

Die Arbeiten der StudentInnen sind ein guter Anlass, um in Stadlau über neue Qualitäten im Wohnbau und ihre Anknüpfung an die alten gewachsenen Strukturen zu diskutieren.

Sind Sie neugierig geworden? Dann kommen Sie am 13. März 2012 um 17 Uhr zur Ausstellungseröffnung in die Wurmbrandgasse 12, 1220 Wien (Souterrain im Hinterhof). Bezirksvorsteher Norbert Scheed wird die Ausstellung eröffnen.

Danach hat die Ausstellung von 14. bis 22. März 2012 jeweils von 15-18 Uhr geöffnet (ausgenommen Sonntag). Studierende werden an allen Tagen vor Ort sein und erwarten spannende Fragen und Anregungen von BesucherInnen.

Online-Umfrage “Zukunft der Wieden”

Wir laden Sie herzlich ein zur Teilnahme an der Online-Umfrage “Zukunft der Wieden”!

Von 1. bis 23. März 2012 online unter www.agendawieden.at.

Machen Sie mit!

Im Rahmen der AgendaWieden erarbeiteten BürgerInnen und VertreterInnen aus der Politik gemeinsam ein Leitbild mit Visionen zu einer nachhaltigen Bezirksentwicklung. Dieses dient seit 2008 als Kompass für Entscheidungen im Bezirk. Um diese Visionen mit noch mehr Leben zu erfüllen, wollen wir nun ein breites Meinungsbild auf der Wieden einholen. Uns interessiert, was aus Ihrer Sicht für eine nachhaltige und lebendige Wieden besonders wichtig ist. Zu diesem Zweck hat die AgendaWieden eine Online-Umfrage zu den Leitbild-Visionen erstellt. Dort können Sie für einzelne Visionen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auswählen.

Mit Ihrer Teilnahme an der Umfrage haben Sie auch die Möglichkeit, an der Verlosung von attraktiven Preisen teilzunehmen. Auf die GewinnerInnen warten ein iPad, eine Jahreskarte für das Kunsthistorische Museum und ein exclusives Fahrradsicherheitstraining!

Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

1. März 2012 Transnationaler Migrant_innenstreik

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10.00-18.00h: Centro Once
Frühstück, Streikküche, Ausstellung, Live-Musik
Veranstaltung in Spanisch
Schneidergasse 15a, 1110 Wien

12.00-14.00h: Kundgebung Handelskai/ Millennium City
Schwerpunkt Migration
Veranstaltung in vielen Sprachen
1200 Wien

14.30-16.30h: Kundgebung Stephansplatz
Schwerpunkt Flucht und Asyl
Veranstaltung in Englisch u. Französisch
1010 Wien

17.00-19.00h: Abschlusskundgebung Viktor Adler Markt
Jam Session: Instrumente mitbringen!
Universelle Sprache: Musik
1100 Wien

18.30h-22.00h: Brunnenpassage
Hor 29. Novembar: öffentliche Chor-Probe/ Mitsingen
Film zum Sprachstreik: Drei gegen Troja (Roadmovie De/Tü)
Sprachen: BKS, Türkisch, Deutsch
Yppenplatz/ Brunnengasse, 1160 Wien

19.00-late: Abschlussfest im Planet 10
Pernerstorferg. 12, 1100 Wien
Sprachen: Alle willkommen!

The Future We Want

Unter diesem Link findet sich eine erste Version des Dokuments, welches auf der kommenden Rio+ 20 Konferenz beschlossen werden soll.

Was fällt auf? Nun, das Thema der “Green Economy and Poverty Eradication” ist stark vertreten – wobei vorrangig jenes der grünen Ökonomien. Die Frage der Armutsbekämpfung kommt eigentlich nur mehr in der Überschrift vor. Aber dies war wahrscheinlich angesichts der Kopplung dieser beiden Bereiche zu einem Thema naheliegend. Die globalen Interessenslagen sind klar verteilt – ebenso wie die politische Durchsetzungsfähigkeit.

Für die Lokale Agenda 21 Plus scheint sich nicht viel zu ändern. Weiterhin wird betont, dass die breite Beteiligung der Öffentlichkeit eine zentrale Voraussetzung von nachhaltiger Entwicklung ist. Dazu zählen organisierte ebenso wie nicht organisierte AkteurInnen bzw. Gesellschaftsgruppen wie Frauen, Kinder usw. Weiters wird die Bedeutung der lokalen Politikgestaltung weiterhin als hoch angesetzt. Die lokale Ebene soll noch stärker mit der nationalen und transnationalen verschränkt werden.

Es bleibt die Hoffnung, dass durch die Konferenz das Thema der nachhaltigen Entwicklung wieder an Fahrt gewinnt. Der Fokus auf grüne Ökonomien könnte dabei helfen, da dadurch eine Handlungsoption hinsichtlich der  gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise aufgezeigt wird. Aus globaler Perspektive erscheint die einseitige Schwerpunktsetzung jedoch als fragwürdig. Armutsbekämpfung wäre ein akutes Thema, welches gerade aufgrund seiner langfristigen Folgenden bedeutsam ist. Damit verbundene Fragen wie Migration, Bildung und die Entwicklung aufstrebender Länder sind für alle relevant.