Archive for the 'Jung & Alt' Category

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23 Zutaten für ein Fest der Solidarität – GRÄTZELFEST in Liesing

Das heurige Grätzelfest der Lokalen Agenda 21 Plus in Liesing am 29.5.2015, das wie jedes Jahr in den internationalen Nachbarschaftstag eingebunden ist, war auch heuer wieder sehr schön und vielfältig.
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SchülerInnen der Anton Krieger Gasse gestalteten den Platz in der Breitenfurterstrasse 358 gemeinsam mit der Künstlerin Angelika Rattay. Das Wort SOLIDARITÄT wurde in Sprachen übersetzt, die die Jugendlichen neben Deutsch können – wie kyrillisch, mazedonisch, polnisch, philippinisch, irisch-gälisch, türkisch, arabisch-ägyptisch. Bemerkenswert: so viel Sprachkompetenz an einem Ort!

Die Buchhandlung Lesezeit, verwöhnte die BesucherInnen mit Kaffee und Kuchen und Liegestühlen und es gab die Möglichkeit zu „Date with a book“. Columbus Reisen mit ihrem Glücksrad fanden viel Anklang. Die Energieoase mit Smoothies und allerlei Ernährungswissen stand den ganzen Nachmittag zur Verfügung. Bei Helfried Kurzmann hatten die BesucherInnen die Möglichkeit Qi Gong auszuprobieren. Das Tageszentrum Liesing informierte über Angebote des Fonds Soziales Wien (FSW) und die Bücherei öffnete ihre Pforten für Interessierte.

Mit dabei waren auch die BewohnerInnen der Wohnhausanlage und brachten leckeres Essen und Knabbereien mit.

Das Projekt Weltenkinder, das Christine Hochsteiner entwickelte und im Hof umsetzte, fand großen Anklang. Kinderschminken wurde ebenso angeboten wie gesunde Brötchen, die Flora und Maria liebevoll zubereiteten. Manfred Car, Professor in der Anton Krieger Gasse und Leiter der Agendagruppe Generationendialog war mit seinem Akkordeon im Einsatz.

 

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Bezirksvorsteher-Stellvertreter Harald Gruber (SPÖ), Klubobmann Ernst Paletta (ÖVP) und der Klubobmann der Grünen Tarik Darwish standen interessierten LiesingerInnen im Rahmen des Politik-Talks für Fragen zur aktuellen politischen Situation in Liesing zur Verfügung. Wolfgang Ermischer war auch mit dabei!

Der Auftritt von mit Hasan & Band kam wieder sehr gut an. Kemal Soylu, Vertreter der Agendagruppe Interkulturelles Zusammenleben in Liesing, der wie immer viel mitorganisiert hat, verteilte Liedtexte, die das gemeinsame Musizieren ermöglichte.
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Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für ein schönes Fest und freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Sabine Steinbacher und Gabriele Bargehr für das Agendateam Liesing

ParkPiano im Hamerlingpark

Was macht ein Klavier im Park? Unter dem Motto “Park Piano – Dein Park. Deine Stadt. Deine Bühne!” brachten wir am 20. Mai 2015 gemeinsam mit dem Musischen Zentrum Wien ein Piano in den Hamerlingpark.

Ob Jung und Alt, ob AnfängerIn oder Profi – das Klavier zog trotz Regen etliche junge und ältere ParkpianistInnen an, die ihr Lieblingsstück spielten, oder auch ihre ersten Töne auf einem Musikinstrument spielten. So füllte das ParkPiano den Hamerlingpark mit Musik und Leben und einige BewohnerInnen aus dem Bezirk nützen die Möglichkeit, mit Menschen aus der Nachbarschaft zusammenzukommen.

Neben Lieblingsstücken von vorbeikommenden ParkpianistInnen ergaben sich spontan auch mehrere vierhändige Stücke, ein Duett mit Stimme und Klavier, Mundharmonikas wurden hervorgeholt. Den Musizierenden wie auch den Zuhörenden konnte man die große Freude über das selber Machen von Musik in ihren Gesichtern ablesen. Viele der BesucherInnen wünschten sich die Wiederholung im Spätsommer – wir werden uns jedenfalls darum bemühen.

Zum Abschluss erhielt unsere Lange Tafel der Ideen von den jungen BesucherInnen Zuwachs, Details folgen hier in Kürze.

1230 Ideen für Liesing – 10 Jahre Agenda – Fest in Liesing!

Es war ein rauschendes Fest! Über 100 Gäste füllten den Festsaal des Bezirks.

Eröffnet wurde die Feier vom Agendachor, der sich aus SchülerInnen der antonkriegergasse und BewohnerInnen des SeniorInnen-Wohnhaus am Mühlengrund zusammensetzt. Eigens für das Fest wurde ein Agenda-Liesing-Song getextet: „Somewhere, mitten in Liesing, geht’s uns gut“.

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Bezirksvorsteher Gerald Bischof wies in seiner Begrüßungsrede auf die Erfolge der Agenda hin und dankte allen Aktiven für ihr Engagement. Dieses großartige Engagement zeigte sich eindrucksvoll in den Präsentationen der Agendagruppen zu ihren Aktionen der letzten 10 Jahre.
Der Impulsvortrag kam von Univ. Prof. Rudolf Scheuvens zum Thema: „Wien wächst – und wie wird die Bevölkerung beteiligt?”. Gerade in dem stark wachsenden Bezirk Liesing sind BürgerInnen als ExpertInnen für ihren Stadtteil gefragt!
In einer Diskussionsrunde mit Jennifer Kickert (Abgeordnete der Grünen im Wiener Landtag), Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Prof. Rudolf Scheuvens, Manfred Car (Aktiver der Agenda Liesing) und Andrea Binder- Zehetner (Vertreterin des Vereins Lokale Agenda Wien) wurde die Bedeutung der BürgerInnenbeteiligung hervorgehoben. Alle DiskutantInnen wünschten der Agenda Liesing weiterhin viel Erfolg für die nächsten Jahre und freuen sich auf weitere spannende Ideen.

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Mit einem Buffet, einer Geburtstagstorte und der musikalischen Begleitung des Agendachors und der Musikgruppe Dialog wurde noch bis in den späten Abend gefeiert.

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Vielen Dank an alle für ihr zahlreiches Erscheinen und ihre aktive Teilnahme!!!

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Video:
  Fotozusammenstellung aller Agenda-Veranstaltungen der letzten 10 Jahre!

STOPHOT – Auswirkungen von Hitze in der Stadt auf ältere Personen reduzieren

Die Zahl der Hitzetage und Tropennächte in Wien wird zunehmen!

Welche Personen sind bei heißen Temperaturen in der Stadt besonders gefährdet? Wie verhalten sich ältere Menschen bei Hitze? Wie kann man die Lebensbedingungen für ältere Personen in der Stadt verbessern? Solche und ähnliche Fragen wurden im Rahmen eines interessanten Vortrags von DI Brigitte Allex bei der Lokalen Agenda Alsergrund im Herbst 2014 beantwortet.

DI Brigitte Allex vom Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung an der BOKU, berichtete im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsreihe der Lokalen Agenda Alsergrund, die von der Gruppe „bewusst.nachhaltig“ organisiert wird, über Ergebnisse von STOPHOT, eines Forschungsprojekts, das über den Klima- und Energiefonds finanziert wird.

Die Zahl der Hitzetage mit Temperaturen größer 30°C wird in den kommenden Jahren zunehmen, gleiches gilt für die Zahl der Tropennächte mit Temperaturen, die höher als 20°C in der Nacht sein werden. Die Regeneration des menschlichen Körpers ist in diesen Nächten nur noch schwer gegeben. Bewohnerinnen und Bewohner von Städten leiden besonders unter der sommerlichen Hitze. Grund dafür ist auch der sogenannte Wärmeinseleffekt. Besonders ältere Menschen sind von der Hitze durch höhere Krankheits- und im schlimmsten Fall durch höhere Sterberaten betroffen. Im Sommer 2003 starben in Europa 70.000 an den Auswirkungen der Hitze, viele der Toten waren in Frankreich zu beklagen.

Das Problem in Wien wird sich auf Grund der geschilderten Temperaturentwicklungen, einer höheren Anzahl älterer Menschen, kürzeren Krankenhausaufenthalte, usw. verstärken.
Soziale Randgruppen sind besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen
Ältere Personen mit niedrigem sozialem Status, schlechtem Gesundheitszustand, mit wenig sozialen Kontakten, … sind besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Zu den bisherigen Strategien von älteren Personen gegen Hitze gehören, wie die Ergebnisse einer Umfrage zeigen, leichtere Kleidung, ausreichend Trinken und Aktivitäten auf den Morgen bzw. Abend verlegen.
Viele Personen in Pensionistenwohnheimen und viele Personen, die daheim leben, öffnen aber fälschlicherweise ganztägig die Fenster. Die Mehrzahl der befragten älteren Personen bleibt bei Hitze daheim. Hier besteht die Gefahr der sozialen Isolation. Befragt wurden neben Personen in Pensionistenwohnheimen u.a. auch Personen im 7., 8., 9. sowie im 5., 15. und 16. Bezirk. Von Personen in erstgenannten Bezirken meinten nur 41,6% der Befragten, dass es derzeit zu heiß in der Wohnung sei. Von letztgenannten Bezirken teilten 63,5% der Befragten mit, dass es im Sommer zu heiß in der Wohnung werde. Im 7., 8., 9. Wiener Bezirk teilten 18,8% der Befragten mit, dass sie bei Hitze wegfahren (z.B. zu einem Zweitwohnsitz). In den Bezirken 5., 15. sowie 16. waren dies hingegen nur 8,4%.
Maßnahmen gegen Hitze
Als Beispiele von Maßnahmen gegen Hitze können genannt werden: Information der Bürgerinnen und Bürger, Zuständigkeiten der Wiener MAs entsprechend regeln, leichtere Kleidung, ausreichend Trinken, Aktivitäten auf den Morgen bzw. Abend verlegen, Fenster schließen, Jalousien, thermische Sanierung von Gebäuden, Trinkwasserbrunnen, Begrünung der Umgebung, …
Akzeptanz von Maßnahmen abgefragt
Das Projektteam erhob bei einer weiteren Befragung auch, wie ein kühler Ort gestaltet werden sollte und wie der Weg dahin aussehen sollte. Die Zugangsdauer zu öffentlichen Bereichen und Räumen, die im Sommer angenehm kühl sind, sollte nicht länger als 5 Gehminuten betragen. Die Zugangswege sollten mit Bäumen oder Alleen gestaltet werden d.h., Flächen müssen dafür verfügbar gemacht werden. Beschattete Grünanlagen sollten über saubere Toiletten verfügen, es sollte dort ruhig sein, kühler als in der Wohnung und Trinkwasserbrunnen sollten vorhanden sein.
Interessant ist, welche Überschneidungen es mit Erfahrungen im Bereich der Mobilität gibt.
Das Referat knüpfte für die Zuhörerinnen und Zuhörer der Vortrags- und Diskussionsreihe praktisch an Informationen an, die zum Projekt „Urban Fabric + Microclimate“ bereits vorgestellt wurden. In diesem Vorhaben wurden bauliche Maßnahmen zur Begrünung der Umgebung und deren Einfluss auf die Umgebungstemperaturen untersucht.

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Buntes Herbstfest Wohl-GEH-Gefühl am Radetzkyplatz

am Freitag, 26. September 2014, 15.00 bis 18.00 Uhr am Radetzkyplatz, 1030 Wien

herbstraMit Barfuß-Parcours der Mobilitätsagentur Wien, Info- und Mitmachstand zum „zu Fuß Gehen im Weißgerbergrätzl“ und buntem Programm für Jung und Alt. Um 16.30 Uhr sorgt die Band „The Heavy Souls“ für Unterhaltung.

Die Einladung gibt’s hier.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite der Agendagruppe “Buntes Weißgerbergrätzl”.

GENERATIONENDIALOG angewandt!

Was interessiert ältere Menschen am Internet, Handy & Co. wollten Schülerinnen und Schüler der 5b des Gymnasiums in der Anton Kriegergasse wissen? Gefragt – getan – wurde ein Vormittag mit interessierten Personen im Haus am Mühlengrund veranstaltet, der vom Bezirksvorsteher Bischof und Dir. Helmut Hempt eröffnet wurde.

Die Jugendlichen hatten eine kleine Bilderreise im Rahmen einer anschaulicher Präsentation vorbereitet und standen kompetent Rede und Antwort bei Fragen wie: was ist Wlan, wie funktioniert das Internet und vieles mehr. An 5 Thementischen konnten die mehr als 30 Frauen und Männer ihr Wissen vertiefen, indem sie alles fragen konnten „was sie immer schon wissen wollten“ und indem sie gleich experimentieren konnten.

Interessant war, dass viele noch mehr Funktionen ihres Handy’s entdecken wollten und sich auch für das sicher kommende Zeitalter des digitalen Fernsehens rüsteten, indem sie nach Wegen suchten, wie die Umstellung vom analogen zum digitalen Fernsehen am zielführendsten gegangen werden kann. Das und das zunehmende Verschwinden des Festnetzes stellt auf jeden Fall neue Herausforderungen an ältere Leute.

Einige der Teilnehmenden nützen selber das Internet, brachten erstaunliches in die Diskussionen ein, für andere wiederum war es Neuland. Einig waren sich die SchülerInnen, die begleitende Professorin Enzersberger, das MitarbeiterInnen des Haus am Mühlengrund und natürlich die BewohnerInnen selbst, dass es wieder eine gelungene Veranstaltung zwischen Jung und Alt war. Es wurden schon die nächsten Aktivitäten angedacht z.B. einen Vormittag „nur“ zu Handy’s und Smartphones, um die weitere Anwendung und APP & Co kennenzulernen.

Neben der technischen Auseinandersetzung gab es auch immer wieder Platz für andere Themen wie die Zentralmatura und persönliches. O:ton einer Schülerin: „Nachdem mich die Männer und Frauen nach bestimmten Sachen gefragt hatten, haben sich mich auch nach persönlichen Dingen gefragt und wirklich sehr nett mit mir geredet, mich auch etwas von ihrem Leben erzählt.“

Sehr erfreulich war auch die Begegnung mit Franz, einem ehemaligen Schüler der Anton Kriegergasse, der in den letzten Jahren in den Generationendialog der Agenda eingebunden war, dadurch das Haus am Mühlengrund kennengelernt hat und heute Zivildiener dort ist. Sein Ziel ist, sich für die Arbeit mit älteren Menschen ausbilden zu lassen. So kann der Generationendialog Initialzündung sein……INTERVIEW folgt.

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Schauspiel am Alsergrund

Die Agendagruppe Generationen der Lokalen Agenda Alsergrund hat sich ein hochinteressantes Thema ausgesucht: Theater und Kino am Alsergrund.

Zuerst einmal waren wir erstaunt, wie viele Bühnen unser Bezirk aufweist: Es sind zehn! Dazu kommen noch einige private Spielstätten, die fallweise angemietet werden. Mit den Kinos hingegen sieht es traurig aus: Nur mehr eines, das Votivkino, ist von ehemals 14 Lichtspieltheatern übrig geblieben. Manche sind inzwischen zu Theatern geworden.

Die Porzellangasse hat schon seit Jahrzehnten den Beinamen „Broadway des Alsergrunds“, und das zu Recht: Schauspielhaus, Proberaum der Papageno Kinderoper, Kabinetttheater und Theater Center Forum sind innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen, weitere Bühnen befinden sich in Sichtweite. Schon 1792 konnte man in der Porzellangasse ins Theater gehen, im Verlauf des 20. Jahrhunderts nisteten sich immer wieder neue Ensembles ein.

Der Blick hinter die Kulissen konfrontiert uns nicht nur mit künstlerischen Fragen, sondern auch mit Problemen, die uns zum Thema „Theater“ nicht von vornherein eingefallen wären: Mietverträge, Umbauten, behördliche Auflagen, MitarbeiterInnen- und Spielplanmanagement … Und natürlich haben sämtliche Bühnen, ob groß, mittel oder klein, mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Da braucht es Phantasie und Kreativität, um für jede eine Marktlücke zu finden.

Die beiden in der Porzellangasse einander gegenüber liegenden Mittelbühnen Kabinetttheater und Theater Center Forum haben das geschafft. Sie sprechen jeweils ihr eigenes Publikum an, wenn es auch mancherlei Überschneidungen gibt. Was beiden gemeinsam ist: Das Spiel mit der Illusion, das schon beim Eintreten diese besondere Theateratmosphäre entstehen lässt.

Das Kabinetttheater gibt sich als „perfekte Improvisation“: Die maximal 50 BesucherInnen sitzen auf alten Stühlen in einer (noch als solche zu erkennenden) ehemaligen Manufaktur, der persönlich gestaltete Pausenraum öffnet sich in einen begrünten Hinterhof. Die KünstlerInnen mischen sich vor und nach der Aufführung unter das intellektuelle Publikum, das den hintergründigen Humor der schrägen Puppenspiele, meist von erstklassigen Musikern live begleitet, ebenso genießt wie den kammerspielartigen Auftritt von Gastensembles.

Das Theater Center Forum kann in drei klassisch gestalteten Sälen insgesamt fast 300 BesucherInnen aufnehmen. Es wirkt „augenzwinkernd professionell“, wie z. B. witzige Kombinationen von echten Antiken und Bühnendekorationen zeigen. Diese Bühne spricht ein gebildetes Mittelschichtpublikum an, das sich sein stressiges Leben abends verschönern will: Neben Boulevardstücken klassischer und neuer Autoren und Schauspielen mit kleiner Besetzung gibt es immer wieder „Schmankerln“, auch als Gastspiel, zu sehen und zu hören.

Bei den Gesprächen mit den KünstlerInnen eröffnet sich uns eine neue Welt. Das genießen wir ebenso wie die Theaterleute die Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wird. Wir würden uns freuen, wenn sich weitere kulturbegeisterte Menschen fänden, die uns bei diesem spannenden Projekt unterstützen.
Traude Veran

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Jugend zeigt Junggebliebenen Internet, Handy & Co

Es gibt ein weiteres Kooperationprojekt zwischen dem Haus am Mühlengrund und dem Gymnasium antonkriegergasse in Liesing. Jugendliche führen ältere Menschen in „ihre“ Welt der „neuen“ Medien, die sie häufig benutzen – wie Google, facebook und youtube – ein. Es geht um Fragen des Umgangs, der Herangehensweisen, Gefahren, Herausforderungen. Nach einem kurzen lebendigen Vortrag von Schülerinnen und Schüler der 5B und ihrer Informatiklehrerin Doris Enzersberger kann an Thementischen weitere Fragen gestellt werden. Die Jugendlichen zeigen an Laptops Interessantes.

Wo: Haus am Mühlengrund, Breitenfurterstr. 269 (kleiner Saal)
Wann: 21.5.2014 | 9.00 – 12.00 Uhr
Wer: Interessierte sind Willkommen!
Anmeldung unter steinbacher@agenda-wien23.at

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Kulturstätten im Wandel – Zeitgeschichte am Alsergrund

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung – Jahre und Zeiten – Zeitgeschichte am Alsergrund erforscht die Agendagruppe Generationen die Geschichte von Theater im 9. Bezirk und trägt damit zur Geschichtsschreibung am Alsergrund durch Bürgerinnen und Bürger bei.
In einem ersten Schritt werden Hintergrunddaten von Theaterstätten am Alsergrund recherchiert (z.B. Theater-Center-Forum, Schuberttheater, Schauspielhaus, Theater Experiment am Liechtenwerd und Theater am Alsergrund)  und spannende Elemente herausgearbeitet. Es werden in einer nächsten Phase Gespräche mit den Betreibenden geführt, sowie mit Personen, die die Kulturstätten schon länger kennen und die aus unterschiedlichen Blickwinkeln etwas zur Geschichte beitragen möchten. Alte und neue Fotografien sollen begleitend die Historie dokumentieren.
In Form einer Ausstellung (bevorzugt an den beforschten Kulturstätten) sollen die unterschiedlichen Kulturstätten – aus Sicht von Bürgerinnen und Bürger – einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht werden. Im Anschluss daran wird das Projekt in einem Printmedium im Rahmen einer Agenda Sonderedition gedruckt, um die Dokumentation nachhaltig zu gewährleisten.
Wer Interesse hat an dem Buch mitzugestalten (schreiben, Layouten, zusammenfügen usw.) ist  herzlich eingeladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen, der Einstieg ist jederzeit möglich!
Kontakt: sabine.steinbacher@agenda21.or.at

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Linolschnitt, Buchbinden oder Metallbearbeitung – vieles ist möglich – im Grätzlwerkraum auf der Wieden!

Sie sind jemand der gerne selbst Hand anlegt!? Haben Sie auch immer ausreichend Platz für all die Dinge, die Sie sich in Ihrem kreativen Kopf vorstellen? Nein? Dann ist der Grätzlwerkraum auf der Wieden vielleicht genau das Richtige für Sie!11_Grätzlwerkraum_holz

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Oft stößt man an die Grenzen der eigenen vier Wände, die eigene Wohnung ist einfach zu klein fürs Werken. Im Grätzlwerkraum in der Zukunftshandlung in der Wiedner Hauptstraße 60B trifft sich seit April 1013 in regelmäßigen Abständen eine Gruppe mit einer gemeinsamen Leidenschaft. Hier dreht sich alles rund ums Handwerken und Handarbeiten. Es wird gemeinsam gewerkt und Tipps und Tricks zu bestimmten Techniken werden ausgetauscht. So entstehen selbst bebaute Holzschachteln, selbst gebundene Notizbücher oder unübliche Metallverarbeitungen.

Wer kann mitmachen? JedeR, es sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig.

Was sollten Sie mitbringen? Neugierde am Werken und Handarbeiten, Zeit und Lust gemein­sam mit anderen Menschen Dinge zu entwickeln.

Die Treffen finden immer am 1. Freitag im Monat um 13 Uhr statt. Das nächste Mal am 7. März 2014.

Falls Sie neugierig sind, wer die GrätzlwerkerInnen sind und was im Grätzlwerkraum alles möglich ist, dann melden Sie sich bei der AgendaWieden unter der eMail-Adresse office@agendawieden.at oder unter 01/585 33 90-18.




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