Archive for the 'Mobilität' Category

10 Jahre Agenda Wien Landstraße: Bus-Tour zu 10 Highlights und Jubiläums-Feier (Landstraße)

Einladung am Mi, 16. September 2015, 17.00 bis ca. 20.30 Uhr

  • 17.00 Uhr Treffpunkt beim Agendabüro, Neulinggasse 36
  • 17.15 Uhr Abfahrt: Bus-Tour zu 10 Highlights aus 10 Jahren Agenda. Anmeldung bis 3.9.2015: buero@agenda-wien3.at
  • Ab 19.00 Uhr: 10 Jahres-Agenda-Feier mit Austausch & Buffet, Bezirksvorstehung Landstraße, Karl-Borromäus-Platz 3

Gemeinsam SPUREN hinterlassen: 10 Highlights aus 10 Jahren Agenda

Unter dem Motto “Besser Leben im Bezirk” wurde vor 10 Jahren das Agendabüro als unabhängige Plattform für alle, die den 3. Bezirk aktiv mitgestalten wollen, gegründet.  Nun laden wir zur gemeinsamen SPURENSUCHE durch den 3. Bezirk:

Mit dem Bus besuchen wir 10 Plätze, Straßen, Parks im Bezirk, die durch das Engagement der aktiven LandstraßerInnen und in  Zusammenarbeit mit der Bezirkspolitik, der Stadtverwaltung und vielen NetzwerkpartnerInnen aktiv (um)gestaltet wurden, um den 3. Bezirk noch lebenswerter zu machen. Zum Beispiel:

  • “Neu” gestalteter, gendersensibler Joe-Zawinul-Park
  • Neue Radabstellanlagen, geöffnete Einbahnen, bessere Radrouten für RadfahrerInnen und sichere Kreuzungen, attraktivere Wege, mehr Bankerl für FußgängerInnen
  • Nachbarschaftsgarten und offene Bücherzelle Arenbergpark
  • Mobiler Garten am Paulusplatz
  • Bunt gestaltetes Weißgerbergrätzl
  • Steine des Gedenkens für die Opfer der Shoa

Einladung: 10_Jahres-Feier Agenda3 am 16.09.2015

Sichtbare Erfolge der Radgruppe Favoriten (Favoriten)

Im Agendabüro treffen sich regelmäßig radfahrbegeisterte FavoritenerInnen und bringen ihre Alltagserfahrungen und Vorschläge zur Verbesserung des Radverkehrs im Bezirk zu Papier. Bei gemeinsamen Rad-Runden durch den Bezirk werden Konfliktstellen aufgedeckt, Fotos gemacht und Lösungsvorschläge erarbeitet. So entstand beispielsweise ein Konzept für Radabstellanlagen und ein Konzept für Radfahrerüberfahrten. Die Konzepte wurden von den SprecherInnen der Radgruppe an den Vorsitzenden der Verkehrskommission, BR Gerhard Blöschl, zur Behandlung in der Verkehrskommission bzw. Prüfung durch die entsprechenden Fachdienststellen übergeben:

DSC_5640Die Erfolge der Zusammenarbeit zwischen BewohnerInnen, Bezirkspolitik und Stadtverwaltung können sich sehen lassen: Alle Vorschläge, die nach sicherheitstechnischer Prüfung durch die MA46 (Verkehrssicherheit) möglich sind, werden umgesetzt. Konkret wurden folgende Maßnahmen auf Initiative der Radgruppe von der Bezirksvorstehung und den Fachdienststellen zugesagt:

  • Versetzung von 4 Radbügeln am Reumannplatz 17
  • Errichtung von 4 neuen Radbügeln entlang der Grünfläche am Reumannplatz 17
  • Errichtung von 3 neuen Radbügeln in der Kundratstraße 20
  • Versetzung von Radbügeln in der Raxstraße / Haltestelle Stefan-Fadinger-Platz
  • Versetzung von Radbügeln in der Davidgasse 81-83
  • Errichtung von ca. 1.000 Fahrradabstellanlagen rund um den Hauptbahnhof Wien (dies war bereits in der Planung vorgesehen)
  • Errichtung einer Radfahrerüberfahrt in der Neilreichgasse / Otto-Probst-Straße

Die weiteren Konzepte der Radgruppe befinden sich in Prüfung durch die Fachdienststellen. Die bisherigen Rückmeldungen zu den Konzepten sind unter www.radgruppe10.la21wien.at zu finden.

Das nächste Treffen der Radgruppe findet am Mo, 21. September 2015, 18.00 Uhr im Agendabüro Favoriten (Bürgergasse 14, 1100 Wien) statt. Themen sind Rückmeldungen zu den ersten Vorschlägen der Radgruppe, die Nachbesprechnung der letzten Besichtigungsrunde, Überlegungen zu einer Ost-West Route „Gudrunstraße“ und andere aktuelle Themen.  Alle, die im 10. mit dem Rad unterwegs sind, sind herzlich eingeladen Ihre Anregungen für die langfristige Verbesserung des Radverkehrs in Favoriten persönlich oder per E-Mail an info@agenda-favoriten.at einzubringen!

Gruppenfoto_20150422

SPEEDY Fußwegeplan erhält 1. Platz beim VCÖ-Mobilitätspreis (Landstraße)

PID_Fürthner_Fröhlich_Berger-Zimmermann_Vassilakou_GratzerDas Projekt „SPEEDY Fußwegeplan“ der Agendagruppe „Zu Fuß und mit dem Rad unterwegs im 3. Bezirk“ ist Siegerprojekt des VCÖ Mobilitätspreises in Wien! Aus 88 Beiträgen wurde das Agenda-Projekt von der Fachjury mit den meisten Punkten bewertet und am 26. August 2015 mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Der 1. Preis wurde von Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, VCÖ-Sprecher Gratzer und Michael Fröhlich von der ÖBB-Personenverkehr AG an die Projekt-Initiatorin, Bettina Berger-Zimmermann, übergeben. Das Anliegen der Agendagruppen-Sprecherin ist es „über kurze, ruhige und oft auch sehr schöne Fußwege zu informieren und zum zu Fuß gehen im Dritten einzuladen“.

So hat dieAgendagruppe in Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohner des 3. Bezirks einen einfach lesbaren Plan für das Gehen im Alltag erstellt. Darin sind Abkürzungen und Durchgänge eingezeichnet, ebenso Wege, die durch Grünflächen führen. Der Plan ist kostenlos erhältlich und liegt im Agendabüro und in öffentlichen Einrichtungen wie dem Bezirksamt auf. Der Plan wird laufend erweitert und ist unter www.speedy-fusswegeplan.la21wien.at zu finden. Der Bezirk profitiert von der Förderung des Gehens: Fußgängerinnen und Fußgänger stärken die Nahversorgung und damit die Wirtschaft und das Sozialleben.

MP15_Button_Wien_Agenda

„Mobilität im Wandel“ war das Motto des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis. Bei Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität und effizienten Transport wurden heuer so viele Projekte wie noch nie eingereicht. Alle Projekte und Projektideen, die beim VCÖ-Mobilitätspreis eingereicht werden, sind in der VCÖ-Projektdatenbank unter www.vcoe.at/projektdatenbank öffentlich zugänglich.

Hier geht´s zum W24-Video über die Preisverleihung!

 

 

Das nächste Treffen der Agendagruppe „Zu Fuß und mit dem Rad unterwegs im 3. Bezirk“ findet am Mo, 7. September, 19.00 Uhr im Agendabüro Landstraße (Neulinggasse 36, 1030 Wien) statt. Themen sind die Organisation des “WetterFESTES” am 16.10.2015 und aktuelle Rad-Themen. Alle, die das zu Fuß Gehen und Radfahren im 3.Bezirk fördern möchten, sind herzlich eingeladen sich einzubringen!

Alle Fotos: © PID/FürthnerPID_Fürthner_Preisverleihung

 

Radroute vom Rosenhügel nach Rodaun

Am 28. Juli beradelte die Agendagruppe Radfahren in Liesing die Relation vom Rosenhügel über Mauer nach Rodaun, um Möglichkeiten für eine attraktive Radroute zu finden. Es stellte sich dabei heraus, dass es gar nicht so einfach ist, hier eine Radverbindung zu schaffen, die auch für weniger geübte RadfahrerInnen ausreichend Sicherheit bietet. Während zB die Rosenhügelstraße durch bauliche Veränderungen zu einer hoch attraktiven Radroute umgebaut werden könnte, sind die Möglichkeiten in der Speisinger Straße hingegen  sehr gering – aufgrund des Geländes fehlen auch alternative Routen in diesem Abschnitt.

Rosenhügelstraße
Die Rosenhügelstraße bietet aufgrund ihres Querschnittes Spielraum für Radfahranlagen.

Zwischen Mauer und Rodaun könnten zumindest einzelne Straßenabschnitte fürs Radfahren attraktiver gestaltet werden, der nicht zu verachtende Geländesprung bei der zudem stark befahrenen Rodauner Straße bleibt jedoch bestehen.

Ideal wäre es, einen Radweg entlang der Trasse der Straßenbahnlinie 60 anzulegen. Die Steigungen wären gering und der Weg würde abseites des Autoverkehrs verlaufen. Die Finanzierung so eines Projektes ist allerdings äußerst schwierig und erscheint auch der Gruppe derzeit wenig realistisch, da teilweise in einen bestehenden Geländeeinschnitt eingegriffen und bei der Brücke über die Breitenfurter Straße ein Steg angehängt werden müsste. Über diese Option nachdenken sollte man aber trotzdem, könnte dadurch doch ein Quantensprung für Radfahrende auf der Relation Perchtoldsdorf – Rodaun – Mauer erreicht werden.

Straßnbahntrasse 60  Straßenbahntrasse 60 Die Straßenbahntrasse im Geländeeinschnitt zwischen Mauer und Rodaun

Dass sich das Engagement der Gruppe lohnt zeigt übrigens die soeben fertig gestellte Umgestaltung der  Kreuzung Levasseurgasse – Breitenfurter Straße in Atzgersdorf. Hier konnte auf Vorschlag der Gruppe und in Zusammenarbeit mit dem Bezirk und der MA28 eine Lösung gefunden werden, die das Queren der Straße deutlich sicherer macht.

Einfahrt Levasseurgasse, neue Radwegmarkierung
Einfahrt in die Levasseurgasse wurde durch eine Verlegung der Ampel, Radwegmarkierung und einer zusätzlichen Aufstellfläche deutlich verbessert.

Mit dem Rad von Wien nach Mödling und umgekehrt

TeilnehmerInnen der Beradlung

Im Wissen, dass Radfahren nicht an den Bezirksgrenzen endet, beschäftigt sich die Agendagruppe Radfahren in Liesing schon von Beginn an auch mit den grenzüberschreitenden Radrelationen zwischen Wien und Niederösterreich. Eine wichtige Langstreckenverbindung ist in diesem Zusammenhang die Route zwischen Wien und Mödling.

Am 19.Juni hat daher die Agendagruppe gemeinsam mit am Radverkehr interessierten Personen aus Niederösterreich mögliche Routen zwischen Bahnhof Wien Liesing bzw. U-Bahn Station Siebenhirten und Bahnhof Mödling befahren.

Trotz des regnerischen Wetter waren fast 20 Personen mit dabei, unter anderen Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Martin Schuster für die Gemeinde Perchtoldsdorf, Vbgm. Gerhard Wannenmacher für die Stadtgemeinde Mödling, Vbgm. Matthias Müller für die Gemeinde Brunn am Gebirge, Andreas Hacker vom Stadtumland-Management sowie Martin Blum von der Mobilitätsagentur Wien – um nur einige zu nennen.

Eine überraschende Erkenntnis für alle war, wie rasch man mit dem Fahrrad schon jetzt von Wien-Liesing nach Mödling kommt. Für eine leistungsfähige, schnelle und sichere Radverbindung sind zwar noch einige Verbesserung notwendig, die Voraussetzungen für eine rasche Umsetzung sind aber gegeben.

Diese Langstreckenverbindung zwischen Wien und Mödling könnte jedenfalls einen wichtigen Beitrag zur Entspannung der grenzüberschreitenden Verkehrsproblematik leisten. Die Befahrung sollte ein erster Schritt gewesen sein, die Planungen nun auch im Detail zu beginnen.

Route (für größere Darstellung bitte anklicken):

Befahrene Route   IMG_0918Offizieller RadwegSchotterweg über ein Feld Inoffizieller Weg

 

Ruhige Orte am Alsergrund gesucht!

Die Projektgruppe „Ruhige Orte am Alsergrund“ hat eine Partizipative Karte zu den ruhigen Orten erstellt und diese steht nun online zur Verfügung!

Begonnen hat die „ruhige Geschichte“ mit mehreren Jahreszeitenspaziergängen zu denen wir in diesem blog bereits berichtet haben. Die Spaziergänge, welche seit November 2013 stattfanden, führten zu jeder Jahreszeit zu anderen ruhigen Orten im Bezirk. Ein weiterer Meilenstein war die bezirksweite Umfrage die in einem Themenabend im Sept. 2014 präsentiert wurde. In diesem Rahmen wurden auch Möglichkeiten zur Verbesserung diskutiert und eine Projektgruppe hat sich gebildet.

DSC_5249

Die Projektgruppe “Ruhige Orte am Alsergrund” hat in der Zwischenzeit eine partizipative Karte erarbeitet. Diese Karte ist ein Online-Tool mit dem Ziel lokales Wissen zum Thema „Ruhige Orte am Alsergrund“ zu sammeln und zu vernetzen. Jeder kann Lärmquellen in die Karte eintragen oder bestehende und potenzielle Ruhebereiche. Klicken Sie dazu auf das Symbol im Bearbeiten-Fenster auf das entsprechende Symbol und anschließend auf den Bereich in der Karte, wo Sie diesen Punkt verorten möchten.

LA21-9_Online_Karte_RuheOrte_2015

Die Projektgruppe erarbeitet derzeit auf Grundlage des gesammelten Wissens konkrete Maßnahmen und setzt Initiativen, um die Lebensqualität im Bezirk zu steigern.

Die ruhigen Orte werden demnächst genauer erforscht!

Ausgerüstet mit Messgeräten macht sich die Projektgruppe der Lokalen Agenda, gemeinsam mit Experten der Wiener Umweltschutzabteilung auf, um die ruhigen Orte am Alsergrund in Augenschein zu nehmen.

Vor Ort können, mit Experten der Stadt Wien, Ideen und Verbesserungsvorschläge diskutiert werden. Die Projektgruppe erarbeitet auf Grundlage des gesammelten Wissens konkrete Maßnahmen und setzt Initiativen, um die Lebensqualität im Bezirk zu steigern und die ruhigen Bereiche zu erhalten.

1230 Ideen für Liesing – 10 Jahre Agenda – Fest in Liesing!

Es war ein rauschendes Fest! Über 100 Gäste füllten den Festsaal des Bezirks.

Eröffnet wurde die Feier vom Agendachor, der sich aus SchülerInnen der antonkriegergasse und BewohnerInnen des SeniorInnen-Wohnhaus am Mühlengrund zusammensetzt. Eigens für das Fest wurde ein Agenda-Liesing-Song getextet: „Somewhere, mitten in Liesing, geht’s uns gut“.

agendachor
Bezirksvorsteher Gerald Bischof wies in seiner Begrüßungsrede auf die Erfolge der Agenda hin und dankte allen Aktiven für ihr Engagement. Dieses großartige Engagement zeigte sich eindrucksvoll in den Präsentationen der Agendagruppen zu ihren Aktionen der letzten 10 Jahre.
Der Impulsvortrag kam von Univ. Prof. Rudolf Scheuvens zum Thema: „Wien wächst – und wie wird die Bevölkerung beteiligt?”. Gerade in dem stark wachsenden Bezirk Liesing sind BürgerInnen als ExpertInnen für ihren Stadtteil gefragt!
In einer Diskussionsrunde mit Jennifer Kickert (Abgeordnete der Grünen im Wiener Landtag), Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Prof. Rudolf Scheuvens, Manfred Car (Aktiver der Agenda Liesing) und Andrea Binder- Zehetner (Vertreterin des Vereins Lokale Agenda Wien) wurde die Bedeutung der BürgerInnenbeteiligung hervorgehoben. Alle DiskutantInnen wünschten der Agenda Liesing weiterhin viel Erfolg für die nächsten Jahre und freuen sich auf weitere spannende Ideen.

IMG_4494
Mit einem Buffet, einer Geburtstagstorte und der musikalischen Begleitung des Agendachors und der Musikgruppe Dialog wurde noch bis in den späten Abend gefeiert.

IMG_4554     IMG_4569

Vielen Dank an alle für ihr zahlreiches Erscheinen und ihre aktive Teilnahme!!!

filmicon10jahre
Video:
  Fotozusammenstellung aller Agenda-Veranstaltungen der letzten 10 Jahre!

Agendagruppe Äußere Liechtensteinstraße

Seit 2010 ist die Agendagruppe Äußere Liechtensteinstraße aktiv. Gegründet aus einem BürgerInnenrat startete die Gruppe gleich durch: 2011 wurde ein großes Straßenfest organisiert, in einer gemeinsamen Aktion mit der Politik die Straße gereinigt, Kontakte mit Hausverwaltungen und HauseigentümerInnen gesucht und Gestaltungsvorschläge gemacht. 2012 wurden Blumenkistchen in der Straße montiert. 2013 konnten dann auch einige Verbesserungsmaßnahmen im Straßenraum umgesetzt werden: die Umgestaltung der Grünflächen an der Ecke Lichtentalergasse sowie eine Fahrbahnaufdopplung und 2 Bäume bei der Newaldgasse.
Auch wenn es noch weiterhin einiges zu verbessern gäbe in der Liechtensteinstraße, ist die Gruppe doch recht stolz auf die durchgeführten Aktionen und Umsetzungen.

Die Agendgruppe ist im letzten Jahr doch leider etwas geschrumpft, sodass die verblieben Aktiven beschlossen haben, die Gruppe nun abzuschließen. Bei einem gemütlichen Essen im La Paz in der Liechtensteinstraße wurde am 22. Oktober der Abschluss gemeinsam mit Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Momo Kreutz gefeiert.

IMG_1780

Die Motivation der Gruppenmitglieder weiterzuarbeiten ist nach wie vor hoch – wenn sich also neue Personen finden, die aktiv an der Verbesserung der Äußeren Liechtensteinstraße mitarbeiten wollen, würde die Gruppe sofort reaktiviert werden. Großes Intresse besteht zB darin, wieder ein Straßenfest mit Flohmarkt zu veranstalten. Lust mitzuarbeiten? Dann bitte beim Agendabüro Alsergrund melden. buero@agenda21.or.at oder 01/31 57 876

IMG_0631  CIMG9439  P1010750          LS_Salsa1LS_Straßenszene  IMG_0577foto1_la21p_liechtenst_putz-kl  IMG_0028

Menschengerechte Stadt – Gràcia, Barcelona. Ein Vorbild für Wien?

IMG_1379      IMG_1385

IMG_1439      IMG_1358

In einer spannenden Veranstaltung sprach Cynthia Echave (BCNEcologia) aus Barcelona am 11.09.2014 über die verkehrspolitische Neuausrichtung von Barcelona, insbesondere am Beispiel der sogenannten Super-Blocks in Gràcia. Sie war im Rahmen der Vortragsreihe der Agendagruppe „bewusst.nachhaltig“ (Agenda Alsergrund) zu Besuch in Wien.

Hier der Vortrag von Cynthia Echave als Download

Weiters stellte Harald Frey (TU Wien, Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik) Konzepte vor, wie der öffentliche Raum in Wien attraktiver und lebenswerter sein und zugunsten der Menschen umgestaltet werden kann. Er machte auch auf aktuelle Fehlentwicklungen aufmerksam.

Hier der Vortrag von Harald Frey als Download

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Chancen erörtert, die sich aufgrund der Erfahrungen in Barclena ergeben. Am Podium diskutierten neben den ReferentInnen Cynthia Echave und Harald Frey, Petra Jens (Beauftragte für Zu-Fuß-Gehende der Stadt Wien), Martin Malyar (SPÖ-Bezirksvorsteherin des 09. Wiener Bezirks) sowie Rüdiger Maresch (Verkehrssprecher der Wiener Grünen). Unter den Gästen fand sich ua Siegi Lindenmayr (Landtagsabgeordnerter und Gemeinderat).

Fazit der Diskussion:
Barcelona hat mit der Super-Block-Idee ein hervorangendes Konzept zur Rückgewinnung und Belebung des Raums umgesetzt. Weltweit gibt es zahlreiche gute Beispiele für die Reparatur der autogerechten Stadt. Menschen müssen für die menschengerechte Stadt eintreten, die Möglichkeit haben, sich in gesellschaftliche Prozesse einzubringen aber sie müssen auch ernst genommen werden. Partizipationsprozesse ohne Aussicht auf Umsetzung führen zum Rückzug der BürgerInnen. Oftmals sind diese weiter mit Visionen und konkreten Ideen als PlanerInnen und BeamtInnen. Hilfreich ist es jedenfalls, wenn die unterschiedlichen Magistratsabteilungen interdisziplinär und vernetzt miteinander arbeiten.

Ein kurzes Memo von René Bolz zur Veranstaltung gibt es hier:
Memo zur Veranstaltung Menschgerechte Stadt

Radfahren in Liesing: wir brauchen Ihre Mitarbeit!

Wo gibt es im 23. Bezirk unübersichtliche oder sogar gefährliche Situationen für RadfahrerInnen? Wo ist die Beschilderung unklar, wo fehlen Radabstellanlagen oder bestehen Lücken im Radwegenetz?

Wir wollen wissen, wie das Radfahren in Liesing attraktiver und sicherer gemacht werden kann! Insbesondere die wichtige Radroute zwischen dem Liesinger Platz und Kalksburg bzw. Kaltenleutgeben soll weiter aufgewertet werden.

Dazu brauchen wir Ihre Hilfe und Ihr Engagement!

Posten Sie Ihre Vorschläge zur Verbesserung der Situation für RadfahrerInnen in den Kommentaren oder senden Sie diese an buero@agenda-wien23.at. Motivieren Sie auch FreundInnen oder KollegInnen, sich zu beteiligen!

Die Vorschläge möchten wir gemeinsam mit Ihnen, dem Bezirk und den zuständigen Dienststellen der Stadt diskutieren und soweit wie möglich auch umsetzen.

Die Karte wird laufend mit Ihren Vorschläge ergänzt; außerdem sind auch die Ergebnisse der bisherigen Agendaarbeit verortet (ein Klick auf die Marker öffnet die Beschreibung).

legendeRadblog

 

Karte wird geladen - bitte warten...

Radfahren in Liesing: 48.144270, 16.272125

Sie wollen laufend zum Radfahren in Liesing informiert werden oder aktiv an der Verbesserung der Situation mitarbeiten? Dann schicken Sie uns Ihre Kontaktdaten, wir halten Sie gerne auf dem Laufenden!




%d Bloggern gefällt das: