Archive for the 'Öffentlicher Raum' Category

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Mädchen erobern den Reumannplatz

Die Agendagruppe „Favoriten für Mädchen, Mädchen für Favoriten“ lädt am Dienstag, 16. Juni 2015 von 9:00 bis 13:00 Uhr auf den ReuMädchenplatz ein. In Kooperation mit der Polizei Favoriten, dem Arbeiter-Samariterbund, der Volkshochschule Favoriten, der Wanderklasse, FoodX und Community Cooking (ein Projekt der Caritas Wien Stadtteilarbeit) wird ein Fest für einen kreativen und aktiven Reumannplatz organisiert. Unterstützt wird die Aktion von der Bezirksvorstehung Favoriten und der Grätzloase.

Fest auf dem ReuMädchenplatzAuf Initiative der Agendagruppe sollen Mädchen, aber auch PassantInnen und Interessierte beim Parkfest die Möglichkeit haben, sich kreativ mit Ideen einzubringen und auch direkt vor Ort temporär den Reumannplatz schöner, bunter, lebenswerter zu gestalten.

Das Fest auf dem ReuMädchenplatz bietet ein buntes Programm mit Theater Aufführung, Musik, gemeinsamen Kochen und vielen Stationen zum Thema Sicherheit auf dem Reumannplatz. Ein Mitmach-Programm für Kreative und Aktive mit Workshops wie Urban-Knitting und offenem Bücherschrank sowie einem Tanz-Flashmob sorgen für Action auf dem Reumannplatz. Einladung. Alle Infos auch auf unserer Facebookseite: Favoriten für Mädchen.

 

Grätzloase – Wir verwandeln den Freiraum!

Ein Parkplatz als Grätzlgarten? Die Straße als Fitnessraum oder als längste Tafel der Stadt? Ihr habt eine Idee für eine kreative Aktion, die den öffentlichen Raum belebt? Holt euch Unterstützung auf www.grätzloase.at!

Auf www.grätzloase.at können Aktionen eingereicht werden. Wird die Einreichung von der Jury ausgewählt, gibt es Unterstützung bei Sachkosten, Beratung bei Behördenwegen und Organisation sowie technisches Know-How.

Alle Infos auf auf www.grätzloase.at

The City as a Commons – Panel discussion about the state and future of sharing

The Josefstadt branch of Vienna’s Lokale Agenda 21 began its new season on 29/01/2015 by hosting a panel discussion with Neal Gorenflo, co-founder and publisher of online network and news hub Shareable. Vienna Shares’ very own Mirjam joined Neal on the panel, as did Agenda’s Peter Kühnberger, OuiShares’ Josef Kreitmayer and Sharing Economy researcher Kasia Gruszka.
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Around 30 people gathered in the cozy surroundings of Greißlerei 8, the shop which shares its facilities with the new Agenda Josefstadt office. In between the store’s shelves, presenting goods such as dog toys, biological pasta or BioSchnaps, the group got together to discuss their experience with and hopes for sharing.

The night started with a short teaser from Agenda’s feature on sharing in Vienna which contains an interview with Mirjam – those who missed it on TV, watch it here. Following this, Neal introduced his initiative.

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His basic motivation he summarized as what he sees as rejection of Margaret Thatcher’s principle, ‘There is no [such thing as] society!’ Yes there is, he countered, and it is made up of local and regional communities. To strengthen and connect these and make things happen within and between them, he described as primary goal of Shareable.
At this point the event took a very open shape, with panel members both presenting their initiatives and discussing problems in a free-for-all Q&A session. Our friends from LeiLa and teilbar.at were also in the crowd and chimed in with their experiences.

Various topics were on the agenda. Central to the still very locally-focused efforts of many of the participants were two questions: How does one make time for collaborative consumption efforts while still earning a living? How are the projects funded? The consensus was to keep the sharing efforts mostly non-profit, with teilbar.at even suggesting that their portal would hopefully be obsolete in the future, when sharing communities would be seen as natural and self-sufficient.
Other talking points were the differences between sharing culture in cities and rural areas, as well as the difference between community-led projects as opposed to those funded by big business.

Also discussed was the extent of collaboration with politics and city officials – here Neal was able to share from his cooperation with the Seoul city administration. When asked about the reasons for which city governments nowadays would cooperate with sharing initiatives, he summarized them into four problems, all created by rapid urban modernization:

– Growing isolation in big cities
– Excessive pollution, especially in Eastern Asia
– The need for alternative ways of life beside the usually idealized ones (he gave the example of the usual ‘Samsung career path’ in South Korea)
– The lagging civic sector, desperately in need of updating

An interesting outside view was offered by Kasia Gruszka, who is researching Vienna’s sharing movement for her dissertation. She observed that the boom of such initiatives in the recent decades has lead to a wide pool of different associations. While most of them are usually describing themselves in terms of the same movement, it is often hard, in academic terms, to actually find proper terms and methods that apply to all of them.

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Apart from all the talking points, this was naturally a great opportunity to just share the different initiatives, programs and websites that one has come across. Find some of them below.

And of course, we owe a big thank you to Greißlerei 8 for their hospitality and delicious food!

Shareable – The international sharing news platform and organizational network co-founded by Neal Gorenflo.
Ouishare – Describing itself as ‘global community and think and do-tank’, OuiShare is a global initiative designed to connect collaborative economic programs. This panel discussion was co-hosted by its Viennese branch.
Teilbar – An Austrian platform enabling users to borrow everyday items instead of buying them.
Leila – Most likely already known to you, a local borrowing shop. Online presence still under construction, but check out their FB-page.
Fragnebenan – A portal that seeks to (re-)connect neighborhoods to promote cooperation and collaboration.
La’Zooz – A new ride sharing service offering the fair alternative to Uber.
Listia – Online exchange network – Use your stuff as currency!

Written by Jakob Jorda
Photos: Lokale Agenda Josefstadt

Sicherheitstag für Mädchen auf dem Reumannplatz

Erfolgreicher Auftakt des Projekts „Mädchen gestalten den Reumannplatz“ der Agendagruppe „Favoriten für Mädchen – Mädchen für Favoriten“: Der Sicherheitstag für Mädchen auf dem Reumannplatz in Favoriten am 28. Jänner 2015, war eine einzigartige Aktion, die erstmals in dieser Form stattfand. In Kooperation mit der Polizei und den Wiener Linien wurden Führungen für Mädchen angeboten und die Eindrücke und Ideen der jungen Favoritnerinnen gesammelt, um sie anschließend zeitnah auf dem Reumannplatz umsetzen zu können. Auch ein Wagen des Samariterbundes war vor Ort, um die Mädchen in Sachen Sicherheit und Rettungsdienst zu informieren.

Beim Sicherheitstag haben über 280 Mädchen ab einem Alter von ca. 9 Jahren aus zahlreichen Volksschulen und vielen Mittelschulen begeistert mitgemacht. Insgesamt sind über 15 Schulen aus ganz Favoriten an dem Projekt beteiligt. Die Agendagruppe bedankt sich herzlich bei der Polizei und dem Samariterbund Favoriten für den reibungslosen Ablauf, der Bezirksvorstehung Favoriten für die tatkräftige Unterstützung sowie den beteiligten Mädchen und Schulen für ihre Mitwirkung!

 

Kreativ- und Ideenwettbewerb „Mädchen gestalten den Reumannplatz“

Die Agendagruppe Favoriten für Mädchen, Mädchen für Favoriten ist die treibende Kraft hinter den Aktivitäten für Mädchen auf dem Reumannplatz. Der Sicherheitstag bildete den Auftakt für das Projekt „Mädchen gestalten den Reumannplatz“, dessen Hauptteil ein Kreativ- und Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Reumannplatzes durch Mädchen aus Favoriten bildet. „Wir wollen die Wahrnehmung von Mädchen im öffentlichen Raum stärken und den Mädchen durch Wertschätzung ihrer Ideen einen kreativen Raum bieten“, so eine der Initiatorinnen der Agendagruppe.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.maedchen10.la21wien.at

Gruppenfoto VS Herzgasse 87Das Team vom Agendabüro Favoriten mit den Schülerinnen der VS Herzgasse 87, Bezirksvorsteherin Stellvertreter Josef Kaindl, Stadthauptmann Michael Lepuschitz, Bezirksrat Gerhard Blöschl, Obmann Samariter Favoriten Peter Erdle und Ulli Böhm vom Verein Lokale Agenda Wien

 

Gruppenfoto mit Polizei

Die Mädchen sind gespannt auf den Rundgang mit den engagierten PolizistInnen.

Hier geht’s zu allen Fotos.

1230 Ideen für Liesing – 10 Jahre Agenda – Fest in Liesing!

Es war ein rauschendes Fest! Über 100 Gäste füllten den Festsaal des Bezirks.

Eröffnet wurde die Feier vom Agendachor, der sich aus SchülerInnen der antonkriegergasse und BewohnerInnen des SeniorInnen-Wohnhaus am Mühlengrund zusammensetzt. Eigens für das Fest wurde ein Agenda-Liesing-Song getextet: „Somewhere, mitten in Liesing, geht’s uns gut“.

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Bezirksvorsteher Gerald Bischof wies in seiner Begrüßungsrede auf die Erfolge der Agenda hin und dankte allen Aktiven für ihr Engagement. Dieses großartige Engagement zeigte sich eindrucksvoll in den Präsentationen der Agendagruppen zu ihren Aktionen der letzten 10 Jahre.
Der Impulsvortrag kam von Univ. Prof. Rudolf Scheuvens zum Thema: „Wien wächst – und wie wird die Bevölkerung beteiligt?”. Gerade in dem stark wachsenden Bezirk Liesing sind BürgerInnen als ExpertInnen für ihren Stadtteil gefragt!
In einer Diskussionsrunde mit Jennifer Kickert (Abgeordnete der Grünen im Wiener Landtag), Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Prof. Rudolf Scheuvens, Manfred Car (Aktiver der Agenda Liesing) und Andrea Binder- Zehetner (Vertreterin des Vereins Lokale Agenda Wien) wurde die Bedeutung der BürgerInnenbeteiligung hervorgehoben. Alle DiskutantInnen wünschten der Agenda Liesing weiterhin viel Erfolg für die nächsten Jahre und freuen sich auf weitere spannende Ideen.

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Mit einem Buffet, einer Geburtstagstorte und der musikalischen Begleitung des Agendachors und der Musikgruppe Dialog wurde noch bis in den späten Abend gefeiert.

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Vielen Dank an alle für ihr zahlreiches Erscheinen und ihre aktive Teilnahme!!!

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Video:
  Fotozusammenstellung aller Agenda-Veranstaltungen der letzten 10 Jahre!

Ökologische Stadterneuerung. Transformation der Erdgeschosse und Stadträume

Rückeroberung des öffentlichen Raums und Wiederbelebung der Erdgeschosszonen am Beispiel des Stuwerviertels in Wien.
Die Gruppe „bewusst.nachhaltig“ der Lokalen Agenda Alsergrund lud Ende September DI Dr. Betül Bretschneider ein, um über Ihr Buch „Ökologische Quartierserneuerung. Transformation der Erdgeschosszone und Stadträume“, welches im Springer Verlag mit der ISBN 978-3-658-02681-3 erschienen ist, zu sprechen.

Viele Ursachen für den Leerstand von Erdgeschossflächen
Die Gründe für den Leerstand von Erdgeschossflächen sind vielfältig. Dazu können u.a. zählen:
• Eigentümerinteressen (weniger Identifikation mit Leben vor Ort, Verkaufswert von Immobilien, leerstehende Flächen und damit verbundene Mindereinnahmen können beim Finanzamt den Einnahmen gegenüber gesetzt werden)
• Höhe der Mieten
• Verkehrsprobleme
• Garagen in Erdgeschosszonen (gesetzliche Vorgaben zur Errichtung und deren Förderung)
• Kleinstgewerbe (Größe der Räumlichkeiten, Fehlen von Nachfolgern, …)
• Imageprobleme
• Der „Teufelskreis“: Weniger Nahversorgung –> mehr Einkaufsverkehr–> weniger Laufkunden–> mehr Leerstand!

Beispiele für Wiederbelebung von Quartieren
Die Autorin hat sich mit verschiedenen Beispielen zur Wiederbelebung von Quartieren und zur Steigerung der Lebensqualität beschäftigt. Dazu zählen Berlin (Beispielsweise werden beim Firmenstart keine Gebühren für kleine Schanigärten erhoben), Leipzig, Basel aber auch Wien. In ihrem Buch stellt die Autorin auch die Wirkung der Maßnahmen hinsichtlich der Klimawandelanpassung dar.
Am Beispiel des Stuwerviertels (Anzahl der PKW ist zurückgegangen) und der Erlafstraße in Wien werden Visionen vorgestellt.
Ökologische Quartierserneuerung. Transformation der Erdgeschosszone und Stadträume“ Springer VS, ISBN 978-3-658-02681-3

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Agendagruppe Äußere Liechtensteinstraße

Seit 2010 ist die Agendagruppe Äußere Liechtensteinstraße aktiv. Gegründet aus einem BürgerInnenrat startete die Gruppe gleich durch: 2011 wurde ein großes Straßenfest organisiert, in einer gemeinsamen Aktion mit der Politik die Straße gereinigt, Kontakte mit Hausverwaltungen und HauseigentümerInnen gesucht und Gestaltungsvorschläge gemacht. 2012 wurden Blumenkistchen in der Straße montiert. 2013 konnten dann auch einige Verbesserungsmaßnahmen im Straßenraum umgesetzt werden: die Umgestaltung der Grünflächen an der Ecke Lichtentalergasse sowie eine Fahrbahnaufdopplung und 2 Bäume bei der Newaldgasse.
Auch wenn es noch weiterhin einiges zu verbessern gäbe in der Liechtensteinstraße, ist die Gruppe doch recht stolz auf die durchgeführten Aktionen und Umsetzungen.

Die Agendgruppe ist im letzten Jahr doch leider etwas geschrumpft, sodass die verblieben Aktiven beschlossen haben, die Gruppe nun abzuschließen. Bei einem gemütlichen Essen im La Paz in der Liechtensteinstraße wurde am 22. Oktober der Abschluss gemeinsam mit Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Momo Kreutz gefeiert.

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Die Motivation der Gruppenmitglieder weiterzuarbeiten ist nach wie vor hoch – wenn sich also neue Personen finden, die aktiv an der Verbesserung der Äußeren Liechtensteinstraße mitarbeiten wollen, würde die Gruppe sofort reaktiviert werden. Großes Intresse besteht zB darin, wieder ein Straßenfest mit Flohmarkt zu veranstalten. Lust mitzuarbeiten? Dann bitte beim Agendabüro Alsergrund melden. buero@agenda21.or.at oder 01/31 57 876

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Menschengerechte Stadt – Gràcia, Barcelona. Ein Vorbild für Wien?

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In einer spannenden Veranstaltung sprach Cynthia Echave (BCNEcologia) aus Barcelona am 11.09.2014 über die verkehrspolitische Neuausrichtung von Barcelona, insbesondere am Beispiel der sogenannten Super-Blocks in Gràcia. Sie war im Rahmen der Vortragsreihe der Agendagruppe „bewusst.nachhaltig“ (Agenda Alsergrund) zu Besuch in Wien.

Hier der Vortrag von Cynthia Echave als Download

Weiters stellte Harald Frey (TU Wien, Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik) Konzepte vor, wie der öffentliche Raum in Wien attraktiver und lebenswerter sein und zugunsten der Menschen umgestaltet werden kann. Er machte auch auf aktuelle Fehlentwicklungen aufmerksam.

Hier der Vortrag von Harald Frey als Download

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Chancen erörtert, die sich aufgrund der Erfahrungen in Barclena ergeben. Am Podium diskutierten neben den ReferentInnen Cynthia Echave und Harald Frey, Petra Jens (Beauftragte für Zu-Fuß-Gehende der Stadt Wien), Martin Malyar (SPÖ-Bezirksvorsteherin des 09. Wiener Bezirks) sowie Rüdiger Maresch (Verkehrssprecher der Wiener Grünen). Unter den Gästen fand sich ua Siegi Lindenmayr (Landtagsabgeordnerter und Gemeinderat).

Fazit der Diskussion:
Barcelona hat mit der Super-Block-Idee ein hervorangendes Konzept zur Rückgewinnung und Belebung des Raums umgesetzt. Weltweit gibt es zahlreiche gute Beispiele für die Reparatur der autogerechten Stadt. Menschen müssen für die menschengerechte Stadt eintreten, die Möglichkeit haben, sich in gesellschaftliche Prozesse einzubringen aber sie müssen auch ernst genommen werden. Partizipationsprozesse ohne Aussicht auf Umsetzung führen zum Rückzug der BürgerInnen. Oftmals sind diese weiter mit Visionen und konkreten Ideen als PlanerInnen und BeamtInnen. Hilfreich ist es jedenfalls, wenn die unterschiedlichen Magistratsabteilungen interdisziplinär und vernetzt miteinander arbeiten.

Ein kurzes Memo von René Bolz zur Veranstaltung gibt es hier:
Memo zur Veranstaltung Menschgerechte Stadt

Wie ruhig ist der Alsergrund?

Über die Ruhe im Bezirk und die Erkundung der ruhigen Orte haben wir bereits in diesem blog berichtet.
Der letzte Spaziergang fand in Kooperation mit der Mobilitätsagentur im April 2014 statt und bescherte uns frühlingshaftes Wetter.

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Im Sommer war es dann soweit und die Meinung aller Alsergrunderinnen und Alsergrunder wurde online und per Aussendung eingeholt. In einer Umfrage ging die MA 22 – Wiener Umweltschutzabteilung in Kooperation mit Bezirk und der Lokalen Agenda Alsergrund auf die Suche nach ruhigen Orten am Alsergrund, fragte nach den größten Lärmquellen und holte sich Tipps bei der Bevölkerung was dagegen getan werden kann.
Gleichzeitig wurde aber auch nach Orten der Ruhe gefragt und was einen solchen Ort ausmacht. Dieses lokale Wissen zu Ruheoasen soll vermehrt ins Bewusstsein der AlsergrunderInnen gerückt werden. Ziel ist es, ruhige Bereiche zu erhalten, zu nutzen und zu sichern.
Die spannenden Ergebnisse der Umfrage wurden am 9. Sept. 2014 im Festsaal der Bezirksvorstehung präsentiert.

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An der Umfrage haben sich rund 650 Personen aus allen Teilen des Bezirkes beteiligt und Lärmfaktoren aus ihrer Sicht bewertet und Ruheorte im Bezirk benannt. Der Straßenlärm – und im speziellen der Lärm von Motorrädern – wurde als störendster Lärmfaktor genannt, aber auch Baustellen stören oftmals die Ruhe.
Insbesondere in der Früh und am Abend fühlen sich die meisten Menschen von Lärm betroffen und suchen Ruhe in ihrer Wohnung, einem öffentlichen Park oder einem Platz in der Umgebung.
Jene Orte die am ruhigsten wahrgenommen werden, sind insbesondere der Liechtensteinpark, aber auch der Donaukanal und die Innenhöfe des alten AKH.
In der Umfrage wurde weiters folgende Aussage zu Lärm im Allgemeinen am besten bewertet:
„Verkehrslärm geht uns alle an. Alle sollten nach ihrer Möglichkeit zur Lärmvermeidung beitragen.“
Dies haben wir am Abend der Ergebnispräsentation aufgegriffen und alle Anwesenden aufgefordert die Resultate zu diskutieren, sich einzubringen und auch nach der Veranstaltung an einer Verbesserung und Bewahrung der Ruhebereiche im Bezirk mitzuarbeiten.

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Viele spannende Ideen wurden gesammelt und von den TeinehmerInnen präsentiert. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung wurden angeregt, auch mehr Verständnis füreinander und Rücksichtnahme aufeinander wurde gefordert.
Alle AlsergrunderInnen sind nun aufgefordert an den weiteren Schritten mitzuarbeiten. Es wurden an diesem Abend bereits sehr konkrete Ideen entwickelt, an denen wir mit den EinwohnerInnen weiterarbeiten möchten.
Sollten Sie Interesse haben mitzuarbeiten, schicken Sie einfach eine email an das Agendabüro buero@agenda21.or.at oder melden Sie sich tel. bei uns. unter 01 315 78 76.
Wir freuen uns über viele Inputs und aktive Mitarbeit!
Die Ergebnisse der Umfrage können Sie HIER herunterladen.

“Kidsbattle des Jahres” im Alsergrund

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Am Freitag, den 19.9.2014, fand im Rahmen der Genuss- und Kulturmeile Alsergrund der „Kidsbattle des Jahres“ statt.

 
Kinder und Jugendliche, die über das Jugendzentrum Juvivo koordiniert wurden, veranstalteten am Julius Tandler Platz zuerst einen Workshop, bei dem AnfängerInnen die Basisschritte des Breakdance gezeigt wurden. Im Anschluss folgte der Kidsbattle mit einem Live DJ. Es traten immer zwei Kids gegeneinander an bis zum krönenden Abschluss ein Sieger geehrt werden konnte!

Ziel der Veranstaltung war die Bespielung und Belebung der Alserbachstraße, das Zusammenbringen von AlsergrunderInnen unterschiedlicher Generationen.
Die Stimmung war gut, Beteiligte und ZuschauerInnen hatten Spaß an der Veranstaltung!




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