Tag Archive for 'Beteiligung'

Ruhige Orte am Alsergrund gesucht!

Die Projektgruppe „Ruhige Orte am Alsergrund“ hat eine Partizipative Karte zu den ruhigen Orten erstellt und diese steht nun online zur Verfügung!

Begonnen hat die „ruhige Geschichte“ mit mehreren Jahreszeitenspaziergängen zu denen wir in diesem blog bereits berichtet haben. Die Spaziergänge, welche seit November 2013 stattfanden, führten zu jeder Jahreszeit zu anderen ruhigen Orten im Bezirk. Ein weiterer Meilenstein war die bezirksweite Umfrage die in einem Themenabend im Sept. 2014 präsentiert wurde. In diesem Rahmen wurden auch Möglichkeiten zur Verbesserung diskutiert und eine Projektgruppe hat sich gebildet.

DSC_5249

Die Projektgruppe “Ruhige Orte am Alsergrund” hat in der Zwischenzeit eine partizipative Karte erarbeitet. Diese Karte ist ein Online-Tool mit dem Ziel lokales Wissen zum Thema „Ruhige Orte am Alsergrund“ zu sammeln und zu vernetzen. Jeder kann Lärmquellen in die Karte eintragen oder bestehende und potenzielle Ruhebereiche. Klicken Sie dazu auf das Symbol im Bearbeiten-Fenster auf das entsprechende Symbol und anschließend auf den Bereich in der Karte, wo Sie diesen Punkt verorten möchten.

LA21-9_Online_Karte_RuheOrte_2015

Die Projektgruppe erarbeitet derzeit auf Grundlage des gesammelten Wissens konkrete Maßnahmen und setzt Initiativen, um die Lebensqualität im Bezirk zu steigern.

Die ruhigen Orte werden demnächst genauer erforscht!

Ausgerüstet mit Messgeräten macht sich die Projektgruppe der Lokalen Agenda, gemeinsam mit Experten der Wiener Umweltschutzabteilung auf, um die ruhigen Orte am Alsergrund in Augenschein zu nehmen.

Vor Ort können, mit Experten der Stadt Wien, Ideen und Verbesserungsvorschläge diskutiert werden. Die Projektgruppe erarbeitet auf Grundlage des gesammelten Wissens konkrete Maßnahmen und setzt Initiativen, um die Lebensqualität im Bezirk zu steigern und die ruhigen Bereiche zu erhalten.

Mach mit Josef, mach mit Josefine! Ideenplattform Josefstadt ist online

Am 9. April 2015 stellten wir bei dem Vortrag zum Shared District die Online-Ideen-Plattform wie auch die Ideen-Tafel für die Josefstadt erstmals vor.

Menschen zu finden, die nachhaltige Ideen für die Josefstadt unterstützen wollen, ist ein Ziel der Lokalen Agenda Josefstadt. Dazu hatte unser Agenda Team die Vision eine Online-Ideenplatform unter agenda-josefstadt.at zu erstellen, die gemeinsam mit der “Langen Tafel der Ideen” durch den Bezirk “reist”, Ideen und Hinweise aus der Bevölkerung sammelt und diese für alle im Internet zugänglich macht.

Ab sofort können die vor Ort wie auch per Mail oder Online gesammelten Ideen dargestellt, kommentiert und unterstützt werden. Hier ist die Fotogeschichte über die Monate der Entstehung der Online-Plattform, vielleicht nicht ganz so spannend wie die der Ideentafel, dafür aber um so arbeitsintensiver.

Ideen online abgeben - erste Skizzen (Mockups) Ideen online abgeben - Farbwelt und Icons Ideen online abgeben - die Designentwürfe werden konkret Ideen online abgeben - Designarbeit am ComupterIdeen online abgeben - Anmeldefenster und eingeloggter ZustandIdeen online abgeben - wir sind live mit den ersten echten Ideen

Partizipatives Gruppenbudget Alsergrund. Erkenntnisse!

Die Lokale Agenda Alsergrund vergibt bereits seit fünf Jahr ein partizipatives Gruppenbudget von 1.500€. Auch heuer – im März 2015 – wurden über einen Call alle aktiven Agendagruppen am Alsergrund aufgerufen, Projekte einzureichen. Ideen und Aktivitäten der Agendagruppen werden damit direkt und unkompliziert finanziell unterstützt. Die Entscheidung, welches Projekt finanzielle Zuwendung erhält und in welcher Höhe diese liegt, treffen die Agendagruppen im Rahmen eines Vergabe-Gremiums selbst. Das Vergabe-Gremium besteht aus jeweils 2 Mitgliedern jeder Agendagruppe des Bezirkes. Die Moderation des Gremiums wird vom Agendateam übernommen.

Die Verteilung der Mittel unterliegt folgenden Kriterien:

  • Das Gruppenbudget kann für ein Projekt vergeben oder auf mehrere Projekte aufgeteilt werden.
  • Das Vergabe-Gremium einigt sich auf die Verteilung der Mittel und stimmt darüber ab. Eine Zweidrittelmehrheit ist erforderlich.
  • Das Agendateam hat kein Stimmrecht.

Um zu einer Entscheidung zu kommen regt die Moderation dazu an, folgende Fragestellungen für jedes eingereichte Projekt zu behandeln:

  1. Wie viele Menschen werden mit der Umsetzung erreicht?
  2. Wie werden die Menschen erreicht? Sind die Projekt nachhaltig im Bezirk oder im Grätzl sichtbar oder erlebbar?
  3. Wie stark ist der Fokus auf Nutzen für die Gemeinschaft/Nachbarschaft, sowie auf die vier Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Soziales, Wirtschaft, Kultur)?
  4. Welches Budget wird gebraucht? Kann das Projekt zusätzlich anders unterstützt werden?
  5. Wofür wird das geforderte Budget ausgegeben?
  6. Wann wird die Umsetzung erfolgen?

Es wurden in den letzten Jahren interessante Erkenntnisse gewonnen! Neben der Finanzierung von sinnvollen und zur Agenda 21 Plus passenden Leistungen geht es stark um Empowerment zu Good Governance. Den Gruppen wird verholfen, über den eigenen Tellerrand zu blicken und im Sinne der Gemeinschaft und Nachhaltigkeit über eine Finanzierung gemeinsam zu entscheiden.

Die Gruppen sind interessiert daran, dass neben ihren eigenen Projekten auch die anderen eingereichten Projekte umgesetzt werden können. Die Entscheidung welches Projekt welche finanzielle Unterstützung bekommt wurde bislang immer sehr ausführlich diskutiert, Pros und Contras abgewogen.

Die Diskussionen sind lebhaft, die Gruppen erfahren Details über die anderen Projekte, die sie sonst nicht haben, dies erhöht das Verständnis für die jeweils anderen Aktivitäten.

Es wird versucht Synergien herzustellen, z.B. wird gemeinsam überlegt, wie der fehlende Betrag hereingebracht werden kann, z.B. Förderstellen, Sponsoring, Firmen, mit denen man schon gute Erfahrungen gemacht hat oder Verwandte, die ev. aus ihrem Geschäft etwas spenden könnten.

Heuer erhielten 3 Projekte Unterstützung aus dem partizipativen Gruppenbudget:

Agendagruppe Gedenkprojekt Volksopernviertel für die Errichtung einer Gedenktafel in der Fluchtgasse

LA21-9_Volksopernviertel

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Agendagruppe Grüner Durchgang für die Umsetzung eines weiteren Hochbeetes
 
LA21-9_GrünerDurchgang

 

 

 

 

 
 
 

Agendagruppe Interkultureller Dialog09 für das Projekt Transkulinarium Express

LA21-9_Dialog09

 

 

 

 

 

 

 

 

“Lange Tafel der Ideen” Start der medienübergreifenden Beteiligung in der Josefstadt

Ein Ziel der Lokalen Agenda Josefstadt ist es, Menschen zu finden, die nachhaltige Ideen für die Josefstadt unterstützen wollen. Dazu hatte unser Agenda Team Josefstadt die Vision eine “Lange Tafel der Ideen” aus nachhaltigen Werkstoffen zu bauen, diese mit dem Lastenrad durch den Bezirk reisen zu lassen und Hinweise aus der Bevölkerung zu sammeln.

Als Gegenstück dazu werden auf der Online-Ideenplatform unter agenda-josefstadt.at alle vor Ort gesammelten, wie auch per Mail oder Online eingelangten Ideen dargestellt, können dort kommentiert und unterstützt werden. Mit diesem medienübergreifenden Austausch zwischen den JosefstäderInnen, wollen wir Menschen über das Internet wie auch vor Ort ansprechen, die nachhaltige Projektideen mitgestalten wollen. Am 9. April 2015 stellten wir bei dem Vortrag zum Shared District die Ideen-Tafel erstmals vor und starteten ebenso mit der Online-Ideen-Plattform.

Hier die Fotogeschichte über die Tage der Entstehung von der Planung bis zur Umsetzung mit einigen an dem Projekt beteiligten Personen. Spezieller Dank an Arno Aumayer von Maker Austria / Selbermacherei für die tolle Unsterstützung.

"Lange Tafel der Ideen" - Planungen & Holzzuschnitt "Lange Tafel der Ideen" - Kisten mit Pfandflaschen als beschwerter Sockel "Lange Tafel der Ideen" - Schneiden und Schleifen "Lange Tafel der Ideen" - Papierschablone, Kreisespray und viel Fräsarbeit "Lange Tafel der Ideen" - Papierschablone, Kreidespray und Endergebnis des Fräsens "Lange Tafel der Ideen" - letzte Bohrungen "Lange Tafel der Ideen" - Ideenpostkasten "Lange Tafel der Ideen" - fertig ist`s

Grätzloase – Wir verwandeln den Freiraum!

Ein Parkplatz als Grätzlgarten? Die Straße als Fitnessraum oder als längste Tafel der Stadt? Ihr habt eine Idee für eine kreative Aktion, die den öffentlichen Raum belebt? Holt euch Unterstützung auf www.grätzloase.at!

Auf www.grätzloase.at können Aktionen eingereicht werden. Wird die Einreichung von der Jury ausgewählt, gibt es Unterstützung bei Sachkosten, Beratung bei Behördenwegen und Organisation sowie technisches Know-How.

Alle Infos auf auf www.grätzloase.at

Eine gelungene Stadtteilveranstaltung in Breitenlee

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Sonntag, 5. Oktober fand auf der Wiese neben dem Breitenleer Friedhof die erste Stadtteilveranstaltung des Netzwerks Breitenlee statt. Rund 50 BesucherInnen kamen vorbei, informierten sich über wichtige Themen und diskutierten gemeinsam, wie es sich in Breitenlee noch besser leben lässt.

Pünktlich um 14 Uhr spazierten die ersten BesucherInnen über die Wiese, wurden von den NachbarInnen aus dem Netzwerk Breitenlee persönlich begrüßt und steuerten gleich die sieben Plakatwände an, die Information und auch Platz für eigene Ideen und Vorschläge boten: • Unterwegs sein in Breitenlee • Straßenbäume entlang der Breitenleerstraße • Draußen sein in Breitenlee • Fußball spielen in Breitenlee • Feste feiern in Breitenlee • Breitenlee unterstützt sich gegenseitig.
Die BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, die Themen mit dem Netzwerk zu diskutieren und eigene Ideen schriftlich auf den Plakaten zu ergänzen. In Summe zeigen die Plakate ein buntes Bild davon, was die Menschen in Breitenlee bewegt: Vielseitige Freiräume für alle Generationen, Vogel-Nistkästen, Punschfest in Breitenlee gefeiert werden könnten.
Zum Thema „unterwegs sein in Breitenlee“ gab es Hinweise auf die schwierige Bring- und Holsituation vor der Schule, auf Möglichkeiten die Breitenleerstraße zu queren und zum Ausbau von Fahrradwegen und Busverbindungen innerhalb des Bezirks. Auch die Idee, dass NachbarInnen einander vermehrt unterstützen sollten, kam gut an.

Was sind die nächsten Schritte?
Das Netzwerk Breitenlee wird gemeinsam mit dem Team der AgendaDonaustadt die Ergebnisse der Veranstaltung sichten und überlegen, welche Themen in den kommenden Monaten vorrangig bearbeitet werden sollen. Wollen auch Sie Ihren Stadtteil Breitenlee mitentwickeln? Dann kommen Sie zum nächsten Netzwerktreffen am 27. Oktober 2014, um 18 Uhr ins Vereinslokal des Siedlervereins (Halblehenweg 35/A). Damit wir das Treffen gut planen können, würden wir uns freuen, wenn Sie sich kurz per Email oder unter 01/585 33 90 24 anmelden!

Lernen Sie das Stadtteilnetzwerk Breitenlee kennen!

140910_Flyer_A5_veranstaltung_OKT.indd

 

Am 5. Oktober bietet sich eine gute Gelegenheit das Stadtteilnetzwerk Breitenlee und die Gewinner-Ideen vom Wettberwerb “DIE Idee für Breitenlee” kennenzulernen. Sind auch Sie an den Themen Rad- und Fußwege, öffentlicher Raum und Nachbarschaftshilfe in Breitenlee interessiert – dann kommen Sie vorbei!

Die Stadtteil-Veranstaltung findet am 5. Oktober 2014, 14-17 Uhr, auf der Wiese neben dem Friedhof an der Breitenleerstraße.

Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und bringen Sie sich ein!

ELLA-PreisträgerInnen prämiert!

Am 19. Februar 2014 kürte Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou die GewinnerInnen von ELLA – dem Wettbewerb für nachhaltige Entwicklung in Wien.

140219_ELLA_Preisverleihung_001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Zukunfts-ELLA haben die Projektideen Gemischter Satz, Begegnung in der Goldschlagstraße, Pflanzen auf Rädern, Recyclingkosmos Ottakringerstraße und Wir sind 12! gewonnen. Sie haben damit eine professionelle Unterstützung bei der Umsetzung der Ideen bis zu drei Jahren gewonnen.

Drei Projekte wurden in der Kategorie Erfolgs-ELLA ausgezeichnet. Hier lag die Aufmerksamkeit auf bereits abgeschlossenen Projekten, die einen außerordentlichen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung Wiens leisten. Die SiegerInnen waren der Krongarten, das Netzwerk für Nachbarschaftshilfe KAESCH und die Agendagruppe zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Das Preisgeld umfasste jeweils 500 €.

Weitere Infos über die GewinnerInnen und den Wettbewerb gibt’s auf www.ellawien.at!

 

Frank Zimmermann’s Vortrag online!

Frank Zimmermann von der Koordinationstelle Bürgerbeteiligung in Heidelberg war vergangenen Dezember bei uns und hielt einen Vortrag über die neuen Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung.

Diesen können wir jetzt in voller Länge zur Verfügung stellen:

Die weitere Doku zur Veranstaltung findet sich hier.

Einladung zur Projektwerkstatt der Agenda Favoriten

BewohnerInnen, Geschäftstreibende, NetzwerkpartnerInnen und Interessierte sind eingeladen, bei der Projektwerkstatt am Donnerstag, 16. Jänner 2014, 18-20 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung Favoriten, Keplerplatz 5, 1100 Wien Ihre Ideen für Favoriten zu vertiefen und mit aktiven MitbewohnerInnen zu diskutieren. Wenn auch Sie Interesse daran haben, in ihrem Grätzl etwas zu bewegen, kommen Sie vorbei!

Aufbauend auf die Arbeitsgruppen zu den Themenschwerpunkten der Agenda Favoriten (öffentlicher Raum und nachhaltige Mobilität, Stadtteile für Jung und Alt sowie interkultureller Dialog) bei der Auftaktveranstaltung am 13. November 2013 startet nun der nächste Schritt zur Umsetzung der Ideen: In der Projektwerkstatt werden die bisherigen Ideen gemeinsam mit weiteren Interessierten vertieft und in Projektvorschläge gegossen. Auch neue Ideen sind selbstverständlich herzlich willkommen!

Die bisher genannten möglichen Projektideen reichen von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung Herndlgasse  – Sonnwendgasse – Steudelgasse, einem Verkehrskonzept für den Wienerberg, der Gestaltung des öffentlichen Raums, Verbesserungen des Rad- und Fußverkehrs, der Verwirklichung eines Gemeinschaftsgartens bis zur Gestaltung von Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, dem Zusammenleben von Jung und Alt oder einem interkulturellen Stammtisch in Favoriten.

Welche Projektgruppen für die Zukunft Favoritens entstehen, hängt vom Interesse und Engagement der BezirksbewohnerInnen ab. Bei der Projektwerkstatt werden Themen konkretisiert und bereits in Gruppen an ersten möglichen Projekten gearbeitet. Die BürgerInnen gestalten den Abend durch Ihre Teilnahme aktiv mit und bestimmen selbst wohin die Reise führt. Das Agendateam unterstützt die Gruppen dabei, aus den Ideen ein Projekt zu entwickeln, das dann auch verwirklicht werden kann.

Das Team der Agenda Favoriten freut sich auf Eure/Ihre Teilnahme

Agendateam Favoriten