Tag Archive for 'Generationen'

miteinander kochen, miteinander essen, miteinander reden (Ella Stammersdorf)

Das war das Motto der Initiative „Gemischten Satz“ am 20. Juni im Seminarraum des Biohofes Nr.5 in Stammersdorf. Andrea Buhl, Profiköchin der „Kocherei in der Winzerhofküche“ unterstütze 16 StammersdorferInnen unterschiedlicher Generationen dabei, ein leckeres Menü zu zaubern.

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Um 16.00 Uhr war es dann soweit, die ersten TeilnehmerInnen trudelten ein und der zunächst leere Tisch füllte sich stetig mit mitgebrachten Lebensmitteln. Jede/r brachte zwei oder auch mehr Lebensmittel mit, die für ihn/sie eine große Bedeutung haben. So sammelten sich Paprika an, die in Ungarn liebend gern gegessen werden, Knödelbrot das im Innviertel nicht wegzudenken ist, Speck vom Stammersdorfer Mangalitza Schwein, Chilis aus der hauseigenen Zucht, ein Gemüsekorb, der am Tag zuvor bei einer Tombola gewonnen wurde und vieles mehr.
Nach der ersten Ratlosigkeit was mit all den leckeren Lebensmitteln alles gekocht werden könnte, half Andra Buhl bei der Ideenfindung. Eine lange Liste an tollen Gerichten wurde gesammelt und bereits der Gedanke an das baldige Festmahl ließ einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Die ersten Zwiebeln wurden geschnitten, Kartoffeln geschält, griechischer Käse mit Speck ummantelt und die Kuchenform mit Butter ausgestrichen. Nach eineinhalb Stunden schnippeln, hacken, stampfen, kneten, rühren, reden, witzeln und lachen war es soweit. Das Menü konnte angerichtet werden.
Der „Gemischte Satz“ erfreute sich eines herrlichen Abendessens mit Karfiol-Brokkoli Cremsuppe, Rote Rüben- und Käseknödel, Feta im Speckmantel, Erdäpfelkas, Matjesaufstrich, Backofengemüse, Reibekuchen, Couscous Salat und als Nachspeise Apfel Schoko Muffins.
Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, es war ein gelungener Nachmittag der sobald wie möglich wiederholt werden sollte! Dabei entstand auch eine weitere Idee: Bei einer nächsten Kocherei z.B. ein Thema herauszugreifen und dieses im Laufe des Abends gemeinsam zu diskutieren. Wir sind gespannt auf den Herbst, wo der „Gemischte Satz“ mit einer weiteren Aktion von sich hören lässt.
Die Initiative „Gemischter Satz“ wurde im Jahr 2014 von Elisabeth Schauppenlehner und Lotte Larsen gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht Jung und Alt, Neu zugezogen und fest verwurzelt in Stammersdorf zu vernetzen. Gemeinsam wollen sie die Potenziale der Vielfalt und Gegensätze aktivieren, Raum für Begegnung und Austausch öffnen, von- und miteinander lernen, zusammen aktiv sein und StammersdorferInnen aller Ortsteile, aller Generationen und aller Wurzeln näher zusammenbringen.

 

 

 

Sommerfest der Generationenplattform – Feiern Sie mit!

Am Sommerfest der Generationenplattform treffen sich jedes Jahr die Bewohnerinnen und Bewohner aus der Nachbarschaft Norwegerviertel und Erzherzog-Karl-Stadt, denn es gibt vielerlei Angebote, Musik, Köstlichkeiten, Spiel und Spaß für Jung und Alt. Heuer feiern wir am 29. Mai ab 15 Uhr, wie immer am Vorplatz der VHS Eibengasse – Feiern Sie mit und entscheiden Sie Vorort mit, wie sich der Platz verwandeln soll!

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Zum 7. Mal findet am sogenannten Platz des Kinderlachens das Sommerfest der Generationenplattform statt. Das bunte Bühnenprogramm, Live-Musik, Köstlichkeiten aller Art und verschiedenste Angebote, stehen dieses Jahr unter dem Motto „Balance für dich und mich“: Für Jugendliche gibt es einen Jugendcorner mit Wuzzler und Relaxzone, für Kinder Spiel- und Bastelstationen, außerdem eine Hüpfburg! Passend zum Motto können Sie Ihre Balance auf einer Slackline austesten. Wer sich genug ausgetobt hat, kann sich im (Riesen-)Schach probieren, ein professioneller Trainer steht mit Tipps beiseite. Bei einer Rätselrallye lernen Sie die vertretenen Initiativen kennen und können Sie tolle Preise gewinnen. „Mini-KünstlerInnen“ zeigen ihre Werke in einer Vernissage inklusive KünstlerInnencafé.

Kinder und Jugendliche der VHS-Tanzkurse, der GTVS Wulzendorfstraße und der Löwenschule Aspern zeigen auf der Bühne was sie gelernt haben. Ab 18 Uhr spielt uns Mario Malidus Musik zum Mitsingen, Mitschunkeln und Mittanzen.

Für unsere Verpflegung ist wie immer gesorgt, dieses Jahr ergänzt durch ein Buffet aus „geretteten Lebensmittel“ von der foodsharing-Initiative. Kein Wunder, dass jedes Jahr über 200 Nachbarinnen und Nachbarn das Sommerfest gerne besuchen.

„Balance für dich und mich“ ist das Jahresmotto der Generationenplattform – der Platz des Kinderlachens soll in Zukunft die Menschen, die ihn nutzen in Balance zwischen Bewegung und Entspannung bringen: Seit Ende April laden zwei türkise Enzos zum Verweilen und Ausruhen ein. Ende Juni wird der Platz von bespielbaren Bodenmarkierungen geschmückt. Entscheiden Sie mit und wählen Sie aus den beim Sommerfest am 29. Mai vorgestellten Varianten Ihre Lieblingsvariante aus. Jene mit den meisten Stimmen gewinnt!

Das Kernteam der Generationenplattform besteht aus VertreterInnen der Donau-VHS, der Kinderfreunde, der wohnpartner, der mobile Jugendarbeit SEA, der Bezirkskoordinatorin der Donaustadt und der AgendaDonaustadt. Die Gruppe setzt sich seit 2007 für ein generationen- und kulturenübergreifendes Zusammenleben in den Asperner Stadtteilen Norwegerviertel und Erzherzog-Karl-Stadt ein. Das Team steckt jährlich zwei Mal viel Liebe in die detaillierte Planung und Durchführung der Feste am Platz des Kinderlachens. „An der Generationenplattform gefällt mir gut, dass man gemeinsam so viel bewirken kann. Ich find es einfach schön so etwas Tolles auf die Beine zu stellen und dann das Ergebnis zu sehen, dass sich viele Generationen gut unterhalten können und so begeistert mitmachen.“, sagt Maria Mitteröcker von der VHS Eibengasse.

Feiern Sie am 29. Mai ab 15 Uhr mit uns das Sommerfest der Nachbarschaft, wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mehr Infos über die Generationenplattform finden Sie unter www.generationenplattform.wordpress.com

Die Zukunftshandlung – Treffpunkt für vielfältige und gelebte Nachbarschaft auf der Wieden

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Sie sind vielleicht schon am Schaufenster der ehemaligen Tierhandlung in der Wiedner Hauptstraße 60b vorbei spaziert und haben die eine oder andere Information aufgeschnappt?! Aber Sie wissen nicht genau was die Zukunftshandlung der AgendaWieden ist? Die Zukunftshandlung wurde 2013 eröffnet und bisher exklusiv von Agenda-Gruppen und für Agenda-Veranstaltungen genutzt. Sie ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs für die Menschen auf der Wieden. Die Zukunftshandlung steht für Aktivitäten zur Verfügung, die lebendige Nachbarschaften fördern, zur Lebensqualität auf der Wieden beitragen und nicht kommerziell sind. Seit 2014 können alle WiednerInnen den Raum in diesem Sinn nutzen. Im Kalender auf der AgendaWieden Homepage, können Sie alle Termine nachlesen!

Wenn auch Sie die Zukunftshandlung gerne nutzen oder besuchen wollen, dann melden Sie sich bitte bei der AgendaWieden. Es gibt noch freie Zeitfenster!

Seit Jänner gibt es folgende regelmäßige Termine:

Begegnung auf Augenhöhe: In diesem Austauschformat wird die Begegnung zwischen Generationen angeregt und zum gegenseitigen Kennenlernen eingeladen. Die TeilnehmerInnen tauschen sich bei Kaffee und Kuchen mit Hilfe vorbereiteter Fragen zu unterschiedlichen Themen aus. Thema der ersten Begegnung ist “Was hat Lernen mit Bildung zu tun?”.
Wann? Mittwoch, 25. Februar 2015 um 18.30 Uhr

 
Lösung 4 you – Gruppengespräch am runden Tisch: In einem offenen Gesprächsklima können Ängste, Wünsche und Hoffnungen geteilt werden. Ziel ist es im Gespräch voneinander zu lernen – der Austausch von Erfahrungen und persönlichen Geschichten soll die TeilnehmerInnen stärken. Die Gruppengespräche finden ungefähr alle drei Wochen statt.
Wann? Dienstag, 3. März 2015 um 19 Uhr

 
Foodcoop Wieden: Die erste Lebensmittelkooperative (Foodcoop) auf der Wieden befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Für die Gruppentreffen der Mitglieder wird die Zukunftshandlung genutzt. Wenn auch Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bei Foodcoop1040@hotmail.com.
Nächster Info-Abend für Interessierte am Montag, 2. März 2015 um 19 Uhr

 
Grätzlwerkraum: Einmal pro Woche kann in der Zukunftshandlung gewerkt werden. Das Team des Grätzlwerkraums steht auch gerne mit Rat beiseite.
Alle aktuellen Termine in der Zukunftshandlung finden Sie auch hier.

 

 

Generationenplattform bringt die Nachbarschaft zusammen

Die Generationenplattform der AgendaDonaustadt setzt sich seit 2007 für ein generationen- und kulturenübergreifendes Zusammenleben in den Asperner Stadtteilen Norwegerviertel und Erzherzog-Karlstadt ein. Die Nachbarschaftsfeste am Platz vor der VHS Eibengasse sind im Viertel schon wohl bekannt. Am 28. November lädt die Generationenplattform wieder zum Maroni- und Punschfest ein – feiern Sie mit!

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Es ist bereits zur schönen Tradition geworden, dass sich Ende November vor der VHS Eibengasse die Nachbarschaft zum Plaudern und Feiern trifft. Auftritte der SchülerInnen aus der VS Wulzendorfgasse und der MMA Eibengasse, Kinderbasteln und eine Märchenwerkstatt bieten ein tolles Programm für Jung und Alt. Für vorweihnachtliche Stimmung sorgen alkoholfreier Punsch, Maroni, Bratkartoffeln, Steckerlbrot, eine Laternen-Werkstatt und feierliche Musik. Unter dem Motto „Was schenke ich dem Stadtteil“, können Sie Ihre eigenen Ideen für den Stadtteil einbringen. Wir laden Sie herzlich ein am Freitag, 28. November beim Maronifest dabei zu sein und mitzufeiern! Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy wird das Maronifest besuchen und Begrüßungsworte sprechen.

Veranstaltet wird das Fest von der Generationenplattform – das Team hat sich zum Ziel gesetzt regelmäßig etwas für das generationenübergreifende Zusammenleben der Stadtteile zu tun und die Nachbarschaft zu stärken. Der räumliche Fokus der Gruppe ist der Bereich zwischen Oberndorfstraße, Erzherzog Karl-Straße, Wulzendorfstraße, Tamariskengasse und Kapellenweg. Das Maronifest im Herbst und das größere Sommerfest mit umfangreicherem Programm gehören seit Jahren zu den Fixpunkten der Generationenplattform.
Das Sommerfest am 23. Mai 2014 war ein großer Erfolg! Malaktionen, Basteltische für Kinder, Bühnenauftritte von Schulklassen, ein Info- und Ideentisch der AgendaDonaustadt sowie Live-Musik von Mario Malidus zogen 200 BesucherInnen an!

Neben den Festen stellt das Team auch immer wieder andere Nachbarschaftsprojekte auf die Beine. 2012 bildeten Menschen beispielsweise bei dem Projekt „Meine Welt im Schuhkarton“ ihre Sicht auf ihr Lebensumfeld in einem Schuhkarton ab. Das machte unterschiedliche Blickwinkel zum Stadtteil sichtbar und ermöglichte, dass Privatpersonen und Institutionen sich kennenlernten und vernetzten.

Im Team der Generationenplattform vertreten sind die Donau-VHS, die Kinderfreunde, wohnpartner, die mobile Jugendarbeit SEA, die Bezirkskoordinatorin der Donaustadt und die AgendaDonaustadt. Oft wird mit den Schulen der Umgebung und aktiven NachbarInnen zusammengearbeitet.
Wir freuen uns, wenn noch mehr interessierte Bewohnerinnen und Bewohner aus der Umgebung zur Generationenplattform dazu stoßen. Je mehr mitmachen, desto besser!
Besuchen Sie die Plattform auf ihrem Blog und reden Sie mit: www.generationenplattform.wordpress.com

Schauspiel am Alsergrund

Die Agendagruppe Generationen der Lokalen Agenda Alsergrund hat sich ein hochinteressantes Thema ausgesucht: Theater und Kino am Alsergrund.

Zuerst einmal waren wir erstaunt, wie viele Bühnen unser Bezirk aufweist: Es sind zehn! Dazu kommen noch einige private Spielstätten, die fallweise angemietet werden. Mit den Kinos hingegen sieht es traurig aus: Nur mehr eines, das Votivkino, ist von ehemals 14 Lichtspieltheatern übrig geblieben. Manche sind inzwischen zu Theatern geworden.

Die Porzellangasse hat schon seit Jahrzehnten den Beinamen „Broadway des Alsergrunds“, und das zu Recht: Schauspielhaus, Proberaum der Papageno Kinderoper, Kabinetttheater und Theater Center Forum sind innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen, weitere Bühnen befinden sich in Sichtweite. Schon 1792 konnte man in der Porzellangasse ins Theater gehen, im Verlauf des 20. Jahrhunderts nisteten sich immer wieder neue Ensembles ein.

Der Blick hinter die Kulissen konfrontiert uns nicht nur mit künstlerischen Fragen, sondern auch mit Problemen, die uns zum Thema „Theater“ nicht von vornherein eingefallen wären: Mietverträge, Umbauten, behördliche Auflagen, MitarbeiterInnen- und Spielplanmanagement … Und natürlich haben sämtliche Bühnen, ob groß, mittel oder klein, mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Da braucht es Phantasie und Kreativität, um für jede eine Marktlücke zu finden.

Die beiden in der Porzellangasse einander gegenüber liegenden Mittelbühnen Kabinetttheater und Theater Center Forum haben das geschafft. Sie sprechen jeweils ihr eigenes Publikum an, wenn es auch mancherlei Überschneidungen gibt. Was beiden gemeinsam ist: Das Spiel mit der Illusion, das schon beim Eintreten diese besondere Theateratmosphäre entstehen lässt.

Das Kabinetttheater gibt sich als „perfekte Improvisation“: Die maximal 50 BesucherInnen sitzen auf alten Stühlen in einer (noch als solche zu erkennenden) ehemaligen Manufaktur, der persönlich gestaltete Pausenraum öffnet sich in einen begrünten Hinterhof. Die KünstlerInnen mischen sich vor und nach der Aufführung unter das intellektuelle Publikum, das den hintergründigen Humor der schrägen Puppenspiele, meist von erstklassigen Musikern live begleitet, ebenso genießt wie den kammerspielartigen Auftritt von Gastensembles.

Das Theater Center Forum kann in drei klassisch gestalteten Sälen insgesamt fast 300 BesucherInnen aufnehmen. Es wirkt „augenzwinkernd professionell“, wie z. B. witzige Kombinationen von echten Antiken und Bühnendekorationen zeigen. Diese Bühne spricht ein gebildetes Mittelschichtpublikum an, das sich sein stressiges Leben abends verschönern will: Neben Boulevardstücken klassischer und neuer Autoren und Schauspielen mit kleiner Besetzung gibt es immer wieder „Schmankerln“, auch als Gastspiel, zu sehen und zu hören.

Bei den Gesprächen mit den KünstlerInnen eröffnet sich uns eine neue Welt. Das genießen wir ebenso wie die Theaterleute die Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wird. Wir würden uns freuen, wenn sich weitere kulturbegeisterte Menschen fänden, die uns bei diesem spannenden Projekt unterstützen.
Traude Veran

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Eine Hommage an den Alsergrund von Traude Veran!

Die älteste Agenda Aktivistin am Alsergrund wurde im Jänner 80. Seit ihrem 12. Lebensjahr schreibt Traude Lyrik. Seit rund 20 Jahren veröffentlicht sie viele literarische und lokalhistorische Bücher, hält Vorträge und macht Lesungen.

Traude ist seit 2010 in der Agenda Gruppe „Generationen“ am Alsergrund aktiv und veranstaltet mit Gleichgesinnten regelmäßig Veranstaltungen. Im Jahr 2012 fand die Ausstellung „Jahre und Zeiten – Zeitgeschichte am Alsergrund“ statt. Vielfältig dokumentierte Erinnerungen von SeniorInnen über die persönliche Bedeutung und Veränderungen am Alsergrund wurden begleitet von Diskussionsrunden zum Thema Generationen miteinander im Bezirk. Zu dieser Veranstaltung hat Traude auch ein Gedicht geschrieben, das am besten ihren Zugang und Liebe zum Alsergrund beschreibt.
Hier der link zum Gedicht.

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Einladung zur Projektwerkstatt der Agenda Favoriten

BewohnerInnen, Geschäftstreibende, NetzwerkpartnerInnen und Interessierte sind eingeladen, bei der Projektwerkstatt am Donnerstag, 16. Jänner 2014, 18-20 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung Favoriten, Keplerplatz 5, 1100 Wien Ihre Ideen für Favoriten zu vertiefen und mit aktiven MitbewohnerInnen zu diskutieren. Wenn auch Sie Interesse daran haben, in ihrem Grätzl etwas zu bewegen, kommen Sie vorbei!

Aufbauend auf die Arbeitsgruppen zu den Themenschwerpunkten der Agenda Favoriten (öffentlicher Raum und nachhaltige Mobilität, Stadtteile für Jung und Alt sowie interkultureller Dialog) bei der Auftaktveranstaltung am 13. November 2013 startet nun der nächste Schritt zur Umsetzung der Ideen: In der Projektwerkstatt werden die bisherigen Ideen gemeinsam mit weiteren Interessierten vertieft und in Projektvorschläge gegossen. Auch neue Ideen sind selbstverständlich herzlich willkommen!

Die bisher genannten möglichen Projektideen reichen von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung Herndlgasse  – Sonnwendgasse – Steudelgasse, einem Verkehrskonzept für den Wienerberg, der Gestaltung des öffentlichen Raums, Verbesserungen des Rad- und Fußverkehrs, der Verwirklichung eines Gemeinschaftsgartens bis zur Gestaltung von Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, dem Zusammenleben von Jung und Alt oder einem interkulturellen Stammtisch in Favoriten.

Welche Projektgruppen für die Zukunft Favoritens entstehen, hängt vom Interesse und Engagement der BezirksbewohnerInnen ab. Bei der Projektwerkstatt werden Themen konkretisiert und bereits in Gruppen an ersten möglichen Projekten gearbeitet. Die BürgerInnen gestalten den Abend durch Ihre Teilnahme aktiv mit und bestimmen selbst wohin die Reise führt. Das Agendateam unterstützt die Gruppen dabei, aus den Ideen ein Projekt zu entwickeln, das dann auch verwirklicht werden kann.

Das Team der Agenda Favoriten freut sich auf Eure/Ihre Teilnahme

Agendateam Favoriten

Neues Video: Jung und Alt gestalten Atzgersdorf

Der neueste LA21-Clip berichtet davon, wie VolksschülerInnen, GymnasiastInnen und SeniorInnen in Liesing gemeinsam ihren Stadtteil gestalten. Dank eines generationenübergreifenden Projektes der Lokalen Agenda 21 Liesing erstrahlt die Straßenunterführung in Atzgersdorf in neuen und bunten Farben. Die Erfahrungen daraus flossen auch in das kürzlich präsentierte Buch LIKUJA ein. Dieses präsentiert im Sinne eines Poesiealbums Literatur und bildnerische Kunstwerke von jüngeren und älteren LiesingerInnen und wurde von diesen auch gemeinsam entwickelt.

Zum Clip
Agendagruppe Generationendialog

 

Programm “Soziale Stadt” in Deutschland radikal gekürzt

Das 1999 gegründete Programm “Soziale Stadt” ist ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklungspolitik der Deutschen Bundesregierung. Für die Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte Quartiere wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl von Projekten durchgeführt, lokale Netzwerke unterstützt, Programme aufgesetzt. Soziale Stadt auf Youtube. Seit November 2010 ist klar: Die Mittel wurden aufgrund von Spar-Reflexen von der Bunderegierung auf 1/3 gekürzt. Auf der Konferenz “Wirtschaft für das Gemeinwesen gewinnen” in Köln wurde dieser Umstand heiß diskutiert. Offenbar sei es nicht gelungen, bei den zuständigen Politikern das notwendige Wissen über die Wirksamkeit dieses Programmes zu erzeugen. Die BAG kämpft nun vor allem auf Länderebene um die Rückgewinnung dieser so notwendigen Ressourcen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung. Petitionen, Grundsatzpapiere und Diskussionen dazu finden sich auf dem Blog “Rettet die soziale Stadt” . Die Kölner Tagung brachte viele gute Beispiele für die Wirksamkeit des Programmes “Soziale Stadt”. Christiane Grabe von der Evangelischen Diakonie berichtete über Wohnquartier hoch 4, bei dem Keyworker im Quartier das intergenerative Leben, Wohnen und Arbeiten unterstützen. Dazu gibt´s im März 2011 auch gleich ein Seminar.