Tag Archive for 'Nachhaltigkeit'

Das Grätzl beleben – Breitenleer Sommerfest mit Überraschungsfilm

Am Donnerstag, 18. Juni ist es soweit und ganz Breitenlee trifft sich im Park neben dem Friedhof. Das Stadtteilnetzwerk der AgendaDonaustadt hat die letzten Wochen intensiv an den Vorbereitungen des Sommerfestes mit einem Überraschungsfilm für Jung und Alt gearbeitet.

Flyer Sommerfest Breitenlee

Flyer Sommerfest Breitenlee

Bereits letztes Jahr im Oktober hat das Stadtteilnetzwerk Breitenlee eine sehr erfolgreiche Nachbarschaftsveranstaltung organisiert. Die Gruppe nutzte die entstandene Euphorie und kooperierte mit dem Gewinner der „Idee für Breitenlee“. Dieser hatte die Idee eines Festes für alle BreitenleerInnen ins Leben gerufen und gemeinsam machte man sich an die Planung. Die Unterstützung von UnternehmerInnen, wie den Breitenleer Kaufleuten, Siedlervereinen und weiteren Breitenleer Initiativen macht das Fest zu einer runden Sache.

Programm

Von 16-20 Uhr bietet das Breitenleer Sommerfest im Park neben dem Friedhof Spiel, Spaß, Information und Unterhaltung! Das gesamte Programm ist kostenlos.

Zwischen 16-18 Uhr sorgt ein buntes Programm für alle Generationen für gute Unterhaltung. Der Spielebus der Kinderfreunde bringt eine Vielzahl an Geschicklichkeits-, Bewegungs- und Kreativspielen zum ausprobieren mit. Die Imkerei Gangl erklärt anhand eines Bienenschaustocks, wie Bienen eigentlich den leckeren Honig produzieren. Wie dieser schmeckt, können sie vor Ort gleich kosten. Beim Fahrradreparatur-Service von Christoph Malleck können Sie Ihr Rad reparieren lassen. In der Life-Lounge der Wiener Gesundheitsförderung dreht sich alles um die Gesundheit von Stadtteilen und deren BewohnerInnen. Dazu passend können die beliebten Bewegungsgeräte Smoveys ausprobiert, oder die Energie am Energiepfad im Breitenleer Park gefühlt werden. Für den kleinen Hunger sorgt der Siedlerverein. Sie finden uns im hinteren Teil des Parks.

Ab 18 Uhr steigt die Spannung! Nach einer Fotopräsentation„Breitenlee heute und damals“ wird der Überraschungsfilm auf einer großen LED-Leinwand gezeigt. Bei einem Online Voting konnten BreitenleerInnen zwischen fünf Filmen ihren Favoriten wählen. Welcher Film dabei gewonnen hat, erfahren Sie beim Breitenleer Sommerfest. Soviel ist gesagt, der Film bietet für jedes Alter eine gute Unterhaltung. Bringen Sie Kinder, Eltern, Großeltern, NachbarInnen und Bekannte mit und genießen Sie den Film unter freiem Himmel. Kleine Köstlichkeiten gibt es dabei von den Breitenleer Kaufleuten. Sie finden uns im vorderen Teil des Parks.

Partizipatives Gruppenbudget Alsergrund. Erkenntnisse!

Die Lokale Agenda Alsergrund vergibt bereits seit fünf Jahr ein partizipatives Gruppenbudget von 1.500€. Auch heuer – im März 2015 – wurden über einen Call alle aktiven Agendagruppen am Alsergrund aufgerufen, Projekte einzureichen. Ideen und Aktivitäten der Agendagruppen werden damit direkt und unkompliziert finanziell unterstützt. Die Entscheidung, welches Projekt finanzielle Zuwendung erhält und in welcher Höhe diese liegt, treffen die Agendagruppen im Rahmen eines Vergabe-Gremiums selbst. Das Vergabe-Gremium besteht aus jeweils 2 Mitgliedern jeder Agendagruppe des Bezirkes. Die Moderation des Gremiums wird vom Agendateam übernommen.

Die Verteilung der Mittel unterliegt folgenden Kriterien:

  • Das Gruppenbudget kann für ein Projekt vergeben oder auf mehrere Projekte aufgeteilt werden.
  • Das Vergabe-Gremium einigt sich auf die Verteilung der Mittel und stimmt darüber ab. Eine Zweidrittelmehrheit ist erforderlich.
  • Das Agendateam hat kein Stimmrecht.

Um zu einer Entscheidung zu kommen regt die Moderation dazu an, folgende Fragestellungen für jedes eingereichte Projekt zu behandeln:

  1. Wie viele Menschen werden mit der Umsetzung erreicht?
  2. Wie werden die Menschen erreicht? Sind die Projekt nachhaltig im Bezirk oder im Grätzl sichtbar oder erlebbar?
  3. Wie stark ist der Fokus auf Nutzen für die Gemeinschaft/Nachbarschaft, sowie auf die vier Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Soziales, Wirtschaft, Kultur)?
  4. Welches Budget wird gebraucht? Kann das Projekt zusätzlich anders unterstützt werden?
  5. Wofür wird das geforderte Budget ausgegeben?
  6. Wann wird die Umsetzung erfolgen?

Es wurden in den letzten Jahren interessante Erkenntnisse gewonnen! Neben der Finanzierung von sinnvollen und zur Agenda 21 Plus passenden Leistungen geht es stark um Empowerment zu Good Governance. Den Gruppen wird verholfen, über den eigenen Tellerrand zu blicken und im Sinne der Gemeinschaft und Nachhaltigkeit über eine Finanzierung gemeinsam zu entscheiden.

Die Gruppen sind interessiert daran, dass neben ihren eigenen Projekten auch die anderen eingereichten Projekte umgesetzt werden können. Die Entscheidung welches Projekt welche finanzielle Unterstützung bekommt wurde bislang immer sehr ausführlich diskutiert, Pros und Contras abgewogen.

Die Diskussionen sind lebhaft, die Gruppen erfahren Details über die anderen Projekte, die sie sonst nicht haben, dies erhöht das Verständnis für die jeweils anderen Aktivitäten.

Es wird versucht Synergien herzustellen, z.B. wird gemeinsam überlegt, wie der fehlende Betrag hereingebracht werden kann, z.B. Förderstellen, Sponsoring, Firmen, mit denen man schon gute Erfahrungen gemacht hat oder Verwandte, die ev. aus ihrem Geschäft etwas spenden könnten.

Heuer erhielten 3 Projekte Unterstützung aus dem partizipativen Gruppenbudget:

Agendagruppe Gedenkprojekt Volksopernviertel für die Errichtung einer Gedenktafel in der Fluchtgasse

LA21-9_Volksopernviertel

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Agendagruppe Grüner Durchgang für die Umsetzung eines weiteren Hochbeetes
 
LA21-9_GrünerDurchgang

 

 

 

 

 
 
 

Agendagruppe Interkultureller Dialog09 für das Projekt Transkulinarium Express

LA21-9_Dialog09

 

 

 

 

 

 

 

 

“Lange Tafel der Ideen” Start der medienübergreifenden Beteiligung in der Josefstadt

Ein Ziel der Lokalen Agenda Josefstadt ist es, Menschen zu finden, die nachhaltige Ideen für die Josefstadt unterstützen wollen. Dazu hatte unser Agenda Team Josefstadt die Vision eine “Lange Tafel der Ideen” aus nachhaltigen Werkstoffen zu bauen, diese mit dem Lastenrad durch den Bezirk reisen zu lassen und Hinweise aus der Bevölkerung zu sammeln.

Als Gegenstück dazu werden auf der Online-Ideenplatform unter agenda-josefstadt.at alle vor Ort gesammelten, wie auch per Mail oder Online eingelangten Ideen dargestellt, können dort kommentiert und unterstützt werden. Mit diesem medienübergreifenden Austausch zwischen den JosefstäderInnen, wollen wir Menschen über das Internet wie auch vor Ort ansprechen, die nachhaltige Projektideen mitgestalten wollen. Am 9. April 2015 stellten wir bei dem Vortrag zum Shared District die Ideen-Tafel erstmals vor und starteten ebenso mit der Online-Ideen-Plattform.

Hier die Fotogeschichte über die Tage der Entstehung von der Planung bis zur Umsetzung mit einigen an dem Projekt beteiligten Personen. Spezieller Dank an Arno Aumayer von Maker Austria / Selbermacherei für die tolle Unsterstützung.

"Lange Tafel der Ideen" - Planungen & Holzzuschnitt "Lange Tafel der Ideen" - Kisten mit Pfandflaschen als beschwerter Sockel "Lange Tafel der Ideen" - Schneiden und Schleifen "Lange Tafel der Ideen" - Papierschablone, Kreisespray und viel Fräsarbeit "Lange Tafel der Ideen" - Papierschablone, Kreidespray und Endergebnis des Fräsens "Lange Tafel der Ideen" - letzte Bohrungen "Lange Tafel der Ideen" - Ideenpostkasten "Lange Tafel der Ideen" - fertig ist`s

Lokales Wissen sammeln und Informationen weitergeben – das Stadtteil-Netzwerk Stadlau

02_stadlauDas Stadtteil-Netzwerk Stadlau trifft sich seit Herbst 2010 circa alle drei Monate, um lokales Wissen zu sammeln, aktuelle Themen in Stadlau auszutauschen und um Aktivitäten im Stadtteil zu initiieren. Rund 15 Personen die in Stadlau leben und arbeiten sind dabei: Pfarre Stadlau, Schulen (VS und NMS) in der Konstanziagasse, Stadlauer Kaufleute, wohnpartner, mobile Jugendarbeit SEA, Jugendzentrum Stadlau JuZeS, Stadtteilbüro der Oase22, Wiener Gesundheitsförderung (WiG), MA11-Amt für Jugend und Familie, AgendaDonaustadt Plus sowie engagierte BewohnerInnen. Die Vielseitigkeit der TeilnehmerInnen zeigt die Bedeutung des Stadtteil-Netzwerks. Lokal tätige Institutionen schätzen es sehr sich im Rahmen des Netzwerks regelmäßig zu treffen. Auch der Austausch mit BewohnerInnen wird als Bereicherung gesehen. Vice versa sehen die teilnehmenden BewohnerInnen eine große Chance im Austausch mit lokalen AkteurInnen.

Was genau passiert in den Netzwerk-Treffen?

Zentrales Ziel des Netzwerks ist das Kennenlernen neuer und alter StadlauerInnen. Ein wesentlicher Teil der Treffen widmet sich dem Austausch über das aktuelle Geschehen in Stadlau: was sind aktuelle Termine, welche Themen werden derzeit im Stadtteil diskutiert, was bewegt die StadlauerInnen, wie geht es den verschiedenen Generationen miteinander, wo gibt es Konfliktpunkte, was sind neue Projekte bzw. Pläne der Stadtentwicklung? Durch den ausführlichen Austausch sehen sich die TeilnehmerInnen des Netzwerks dann in der Rolle die Informationen in den Stadtteil zu tragen. Gespräche mit NachbarInnen, KundInnen, Mitgliedern und BesucherInnen werden dazu genutzt.

Für Gemeinderat und Agendabeauftragten der Donaustadt Josef Taucher stellt das Netzwerk in Stadlau einen besonders effektiven Gradmesser dar: „Das Netzwerk zeigt, was im Grätzl passiert und was der Stadtteil braucht. Es konnten außerdem in Kooperation und getragen vom Netzwerk sehr innovative Projekte für Stadlau umgesetzt werden. Neben Parkneugestaltung, Bauernmarkt, Familienmeile beim Kirtag und kleineren Initiativen ist es auch gelungen die Nachbarschaft im urbanen Dorf Stadlau zu stärken.“

Des Weiteren wurde ein „Reiseführer Stadlau“ erstellt, das Wissen des gesamten Netzwerks ist hier eingeflossen und weist auf die Stadlauer Schätze hin. Den Reiseführer erhalten Sie bei der AgendaDonaustadt oder digital auf der AgendaDonaustadt Website: www.agendawien22.at

Mit Hilfe des Reiseführers organisierte das Netzwerk Spaziergänge durch Stadlau. Teilgenommen haben: MitarbeiterInnen der MA14 und KAV-IT, neu zugezogene StadlauerInnen ebenso wie alteingesessene StadlauerInnen. Während der Spaziergänge wurden ganz persönliche Eindrücke und Erlebnisse weitergegeben.

Viele spannende Termine, Einrichtungen und Orte in Stadlau können auf auch der Homepage www.stadlau.100gruende.at nachgelesen werden. BewohnerInnen sind eingeladen die digitale Stadtteilplattform mit eigenen Tipps zum Stadtteil zu befüllen.

Außerdem unterstützt das Netzwerk diverse Veranstaltungen am Stadlauer Bauernmarkt, zB Urban Knitting im Stadlauer Park. SchülerInnen der Volksschule und NMS Konstanziagasse haben während des Bauernmarkts Bäume eingestrickt. Die Veranstaltung fand 2013 im Rahmen des Donaustadtkulturfestivals „auf zu neuen ufern 3“ statt.

Im heurigen Jahr widmet sich das Netzwerk dem Themenkreis „Orte der Begegnung“, hier zählt der öffentliche Raum genauso dazu wie die Zwischennutzung von leerstehenden Erdgeschoßlokalen oder das Schaffen von Anlässen des Zusammenkommens. Gemeinderat Josef Taucher freut sich schon auf „weitere sozial kluge, also smarte Projekte für Stadlau!“

Vernetzung und Kooperation in der Donaustadt – das Stadtteil-Netzwerk Hirschstetten

Neben der Begleitung von Gruppen aktiver BürgerInnen, die gemeinsam nachhaltige Projekte umsetzen, unterstützt die AgendaDonaustadt die gute Vernetzung von verschiedenen Einrichtungen und aktiven BewohnerInnen eines Stadtteils. Solche Stadtteil-Netzwerke haben viele Vorteile für die Einrichtungen und tragen durch den regelmäßigen Austausch und durch Kooperationen zur guten Lebensqualität im Stadtteil bei. “Sie wirken wie ein soziales Immunsystem, dass sehr schnell Probleme und Bedürfnisse im Grätzl aufnimmt und in Kooperation zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen und der Politik bearbeitet. Diese Netzwerke müssen aber auch – wie unsere Gesundheit – gepflegt und unterstützt werden und das ist mit der AgendaDonaustadt erst möglich geworden.“, betont der AgendaDonaustadt-Beauftragte Gemeinderat Mag. Josef Taucher.

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Das Stadtteil-Netzwerk Hirschstetten trifft sich seit mittlerweile sechs Jahren. Regelmäßig tauschen sich Jugendzentrum, wohnpartner, Kinderfreunde, Volkschule Prinzgasse, MA17, Polizei, die AgendaDonaustadt und auch die Bezirksvorstehung Donaustadt über aktuelle Themen in Hirschstetten aus. Diskutiert wird unter anderem über bevorstehende Veranstaltungen und Projekte, Verbesserungsmöglichkeiten der sozialen Infrastruktur in Hirschstetten, Auswirkungen von baulichen Veränderungen, Vorschläge für eine gute Nachbarschaft, Chancen und Schwierigkeiten im Zusammenleben verschiedener Kulturen oder Generationen. Gerade der generationenübergreifende Aspekt ist für Bezirksrat Christian Ohr das Besondere der Plattform: „Im Netzwerk sind VertreterInnen von verschiedenen Generationen. Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie öffentliche Dienststellen reden mit. Wenn so ein Team gemeinsam auf einen Konsens kommt, können schöne Projekte entstehen.“

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Denn neben dem Austausch ergeben sich immer wieder Möglichkeiten zu Kooperationen zwischen den Institutionen. Gemeinsam planen die vertretenen Organisationen Projekte und Aktionen:
Bei dem Zeichenwettbewerb „Wie könnte Hirschstetten in 10 Jahren aussehen?“ setzten sich SchülerInnen der VS Prinzgasse mit der Zukunft ihres Wohnortes auseinander. Die Kinderfreunde konnten durch die Kooperation mit einigen NetzwerkpartnerInnen eine Zeitung mit Schwerpunkt auf Hirschstetten/ Heidjöchl veröffentlichen.
Auf der Homepage www.hirschstetten.100gruende.at können sich BürgerInnen Tipps zum Stadtteil holen und auf der interaktiven Karte selbst Hinweise eintragen. In der Startphase halfen hier auch Jugendliche des Jugendzentrums mit. 2012 erstellte das Netzwerk gemeinsam die Broschüre „Hirschstetten spielt zusammen“ mit verschiedenen Spielvorschlägen von und für BewohnerInnen des Stadtteils und bot bei unterschiedlichen Veranstaltungen in Hirschstetten Spielstationen an, um alte Spiele neu zu entdecken und unbekannte Spiele kennenzulernen. Die Broschüre gibt es auf der Homepage der AgendaDonaustadt als Download.

Ein gemeinsames Jahresmotto hilft dem Stadtteil-Netzwerk bei Projekten zu kooperieren. Während sich letztes Jahr einige Projekte mit dem Thema „Gesundheit“ beschäftigten, steht das Jahr 2015 unter dem Motto „ Identitäten im Stadtteil“.

Obst und Gemüse aus dem Garten tauschen – „Zuviel? Wir teilen gerne!“

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Unter dem Motto „Zuviel? Wir teilen gerne!“ regt eine Gruppe von BewohnerInnen der Donaustadt das Weitergeben und Tauschen von Obst- und Gemüse-Überschüssen aus dem eignen Garten an.

Vielleicht kommt Ihnen eine der folgenden Situationen bekannt vor:

Die Kirschen sind reif und auch dieses Jahr ist der Kirschbaum im Garten voll mit den saftigen, roten Früchten. Die Kirschen lachen Sie an, doch Sie trauen sich nicht mehr auf die Leiter… Oder die Fisolen sind reif, doch gerade in dieser Zeit sind Sie auf Urlaub… Oder es ist Grillzeit doch es fehlen die Kräuter für die exzellente Kräutersoße. Die Nachbarin hat einen Kräutergarten…

Kennen Sie eine der beschriebenen Situation – dann sind Sie herzlich eingeladen, das Teilen und Tauschen auszuprobieren! Vielleicht gibt es ja eine NachbarIn, die bei der Ernte behilflich sein könnte und als Dank einen Ernteanteil bekommt! Oder im Gegenzug etwas von den eigenen Gemüseüberschüssen hergibt. Und wer weiß, vielleicht wird als Dankeschön sogar einmal ein Kuchen aus dem geschenkten Obst gebacken!
Mit dem Projekt „Zuviel? – Ich teile gerne!“ möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass mehr Obst und Gemüse verarbeitet und gegessen wird und weniger Lebensmittel im Müll landen. Gleichzeitig unterstützt das Projekt eine lebendige Nachbarschaft – durchs Reden kommen die Leut zsamm! Gestartet wurde diese Initiative von BewohnerInnen aus der Donaustadt, denen es ein Anliegen ist, Ernte-Überschüsse verfügbar zu machen. Die AgendaDonaustadt, der Bezirk Donaustadt und das Projekt Lebensmittel•Wien unterstützen bei diesem Vorhaben. Ein Info-Blatt zu diesem Projekt finden Sie hier.

Wenn Sie ebenfalls mit ihren NachbarInnen ins Tauschen zu kommen, können Sie gerne das Info-Blatt der Agenda dazu verwenden. Bei Fragen steht das Agenda-Team zur Verfügung: office@agendawien22.at

Gemeinsam garteln auf dem Paulusplatz

Mitte Juni wurde von engagierten BewohnerInnen und Mitgliedern der Agendagruppe „Paulusplatz NEU“ zur Belebung und Verschönerung des Paulusplatzes ein Mobiler Garten aufgebaut und gemeinsam bepflanzt. Nach dem Motto „Gemeinsam Garteln auf dem Paulusplatz“ steht der kleine, urbane Garten den ganzen Sommer über allen Interessierten zur Verfügung.

Bepflanzung des mobilen Gartens mit Bezirksvorsteher-Stellvertreter Rudolf Zabrana

Der aus 2 Baustellensäcken – sogenannten Big Bags – bestehende Garten soll für alle BewohnerInnen, BesucherInnen und Passant- Innen offen sein und zum individuellen Bepflanzen und Ernten einladen. Gemeinsam mit Bezirksvorsteher-Stellvertreter Rudolf Zabrana wurden die Beete am Montag 16. Juni bepflanzt und eröffnet.

Nachdem bereits im Sommer 2013 im Rahmen des Grätzelfestes und des zwei-wöchentlich stattfindenden „Freien Wohnzimmers Paulusplatz“ gemeinsam ein Hügelbeet errichtet wurde, will die Agendagruppe für dieses Jahr einen Urbanen Garten direkt auf dem Platz zur Verfügung zu stellen. Alle BewohnerInnen und BesucherInnen des Paulusplatzes sollen so zum Mitmachen animiert werden und über die Aktivitäten der Gruppe „Paulusplatz NEU“ und die geplante Umgestaltung des Paulusplatzes informiert werden.


Gemeinsam Garteln auf dem Paulusplatz

 

Wenn auch Sie gerne bei der Belebung und Gestaltung des Paulusplatzes mitmachen wollen, melden Sie sich unter: buero@agenda-wien3.at oder telefonisch unter: [01] 718 08 35. Infos: www.agenda-wien3.at

Was machst du mit deiner alten Kleidung?


Wir haben diesmal in Ottakring nach Antworten gesucht – und sie auch gefunden!

Poste uns deinen Umgang mit alter und kaputtem Gewand! Welchte Alternativen zum Wegschmeißen gibt es?

Die vollständige Sendung zum Thema “Recycling, Upcycling und Abfallvermeidung” gibt’s am 26.05.2014 um 21:35h auf Okto und auf  www.ideenfindenstadt.at.

DIE Idee für Breitenlee – Ideenwettbewerb zur Lebensqualität

Ihre Idee für Breitenlee ist gesucht! Wie die Lebensqualität in Breitenlee noch besser werden kann, wissen BewohnerInnen und Menschen die hier leben, besonders gut. Dort wo es Verbesserungsbedarf gibt, sind pfiffige Ansätze, neue Wege und kreative Lösungen gefragt.

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Das Team der AgendaDonaustadt arbeitet im Auftrag der Bezirksvorstehung Donaustadt schwerpunktmäßig seit eineinhalb Jahren in Breitenlee. In dieser Zeit entstanden viele Kontakte. Gemeinsam wurden Themen die Breitenlee bewegen, diskutiert. So entstand die Idee, einen Wettbewerb auszurufen, um an weitere Ideen für den Stadtteil zu gelangen und mehr Leute miteinzubeziehen.

Durch diesen Ideenwettbewerb legt die AgendaDonaustadt den Fokus nun auf den Stadtteil Breitenlee. Welche konkreten Aktionen, Projekte, Veranstaltungen und Maßnahmen könnten die Lebensqualität in Breitenlee fördern? Der Ideenwettbewerb der AgendaDonaustadt sucht nach neuen Ansätzen und Lösungen. Gesucht werden innovative Ideen in folgenden Bereichen:

  • Rad- und FußgängerInnen-Mobilität
  • Förderung der Nachbarschaft
  • Ressourcenschonung

Die Projekte sollen einen Bezug zu Breitenlee haben, auf das Gemeinwohl ausgerichtet sein und durch gemeinsames Engagement umgesetzt werden.

Die drei besten Ideen werden von einer Jury ausgewählt. Diese werden in weiterer Folge von der AgendaDonaustadt und der Bezirksvorstehung Donaustadt unterstützt und gemeinsam mit den Ideen-EinbringerInnen nach Möglichkeit realisiert. Die drei besten Ideen erhalten ein Sachkostenbudget von insgesamt 4000 € für die Umsetzung!

Teilnahme ab sofort bis 31. Mai 2014! Nähere Infos finden Sie auch unter: www.agendawien22.at

Alle BreitenleerInnen sind aufgerufen, Ideen einzubringen. Sie können als engagierte Einzelperson, als BürgerInnengruppe oder als gemeinnützige Organisation einreichen.

Senden Sie uns DIE Idee für Breitenlee per EMail: office@agendawien22.at oder per Post: AgendaDonaustadt, Wiedner Hauptstraße 54/12, 1040 Wien.

Unterstützen Sie mit Ihren Idee die Lebensqualität in Breitenlee zu steigern und das Lebensumfeld nachhaltiger zu gestalten!

ELLA-PreisträgerInnen prämiert!

Am 19. Februar 2014 kürte Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou die GewinnerInnen von ELLA – dem Wettbewerb für nachhaltige Entwicklung in Wien.

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In der Zukunfts-ELLA haben die Projektideen Gemischter Satz, Begegnung in der Goldschlagstraße, Pflanzen auf Rädern, Recyclingkosmos Ottakringerstraße und Wir sind 12! gewonnen. Sie haben damit eine professionelle Unterstützung bei der Umsetzung der Ideen bis zu drei Jahren gewonnen.

Drei Projekte wurden in der Kategorie Erfolgs-ELLA ausgezeichnet. Hier lag die Aufmerksamkeit auf bereits abgeschlossenen Projekten, die einen außerordentlichen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung Wiens leisten. Die SiegerInnen waren der Krongarten, das Netzwerk für Nachbarschaftshilfe KAESCH und die Agendagruppe zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Das Preisgeld umfasste jeweils 500 €.

Weitere Infos über die GewinnerInnen und den Wettbewerb gibt’s auf www.ellawien.at!