Tag Archive for 'Quartiersentwicklung'

Ruhige Orte am Alsergrund gesucht!

Die Projektgruppe „Ruhige Orte am Alsergrund“ hat eine Partizipative Karte zu den ruhigen Orten erstellt und diese steht nun online zur Verfügung!

Begonnen hat die „ruhige Geschichte“ mit mehreren Jahreszeitenspaziergängen zu denen wir in diesem blog bereits berichtet haben. Die Spaziergänge, welche seit November 2013 stattfanden, führten zu jeder Jahreszeit zu anderen ruhigen Orten im Bezirk. Ein weiterer Meilenstein war die bezirksweite Umfrage die in einem Themenabend im Sept. 2014 präsentiert wurde. In diesem Rahmen wurden auch Möglichkeiten zur Verbesserung diskutiert und eine Projektgruppe hat sich gebildet.

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Die Projektgruppe “Ruhige Orte am Alsergrund” hat in der Zwischenzeit eine partizipative Karte erarbeitet. Diese Karte ist ein Online-Tool mit dem Ziel lokales Wissen zum Thema „Ruhige Orte am Alsergrund“ zu sammeln und zu vernetzen. Jeder kann Lärmquellen in die Karte eintragen oder bestehende und potenzielle Ruhebereiche. Klicken Sie dazu auf das Symbol im Bearbeiten-Fenster auf das entsprechende Symbol und anschließend auf den Bereich in der Karte, wo Sie diesen Punkt verorten möchten.

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Die Projektgruppe erarbeitet derzeit auf Grundlage des gesammelten Wissens konkrete Maßnahmen und setzt Initiativen, um die Lebensqualität im Bezirk zu steigern.

Die ruhigen Orte werden demnächst genauer erforscht!

Ausgerüstet mit Messgeräten macht sich die Projektgruppe der Lokalen Agenda, gemeinsam mit Experten der Wiener Umweltschutzabteilung auf, um die ruhigen Orte am Alsergrund in Augenschein zu nehmen.

Vor Ort können, mit Experten der Stadt Wien, Ideen und Verbesserungsvorschläge diskutiert werden. Die Projektgruppe erarbeitet auf Grundlage des gesammelten Wissens konkrete Maßnahmen und setzt Initiativen, um die Lebensqualität im Bezirk zu steigern und die ruhigen Bereiche zu erhalten.

Lokales Wissen sammeln und Informationen weitergeben – das Stadtteil-Netzwerk Stadlau

02_stadlauDas Stadtteil-Netzwerk Stadlau trifft sich seit Herbst 2010 circa alle drei Monate, um lokales Wissen zu sammeln, aktuelle Themen in Stadlau auszutauschen und um Aktivitäten im Stadtteil zu initiieren. Rund 15 Personen die in Stadlau leben und arbeiten sind dabei: Pfarre Stadlau, Schulen (VS und NMS) in der Konstanziagasse, Stadlauer Kaufleute, wohnpartner, mobile Jugendarbeit SEA, Jugendzentrum Stadlau JuZeS, Stadtteilbüro der Oase22, Wiener Gesundheitsförderung (WiG), MA11-Amt für Jugend und Familie, AgendaDonaustadt Plus sowie engagierte BewohnerInnen. Die Vielseitigkeit der TeilnehmerInnen zeigt die Bedeutung des Stadtteil-Netzwerks. Lokal tätige Institutionen schätzen es sehr sich im Rahmen des Netzwerks regelmäßig zu treffen. Auch der Austausch mit BewohnerInnen wird als Bereicherung gesehen. Vice versa sehen die teilnehmenden BewohnerInnen eine große Chance im Austausch mit lokalen AkteurInnen.

Was genau passiert in den Netzwerk-Treffen?

Zentrales Ziel des Netzwerks ist das Kennenlernen neuer und alter StadlauerInnen. Ein wesentlicher Teil der Treffen widmet sich dem Austausch über das aktuelle Geschehen in Stadlau: was sind aktuelle Termine, welche Themen werden derzeit im Stadtteil diskutiert, was bewegt die StadlauerInnen, wie geht es den verschiedenen Generationen miteinander, wo gibt es Konfliktpunkte, was sind neue Projekte bzw. Pläne der Stadtentwicklung? Durch den ausführlichen Austausch sehen sich die TeilnehmerInnen des Netzwerks dann in der Rolle die Informationen in den Stadtteil zu tragen. Gespräche mit NachbarInnen, KundInnen, Mitgliedern und BesucherInnen werden dazu genutzt.

Für Gemeinderat und Agendabeauftragten der Donaustadt Josef Taucher stellt das Netzwerk in Stadlau einen besonders effektiven Gradmesser dar: „Das Netzwerk zeigt, was im Grätzl passiert und was der Stadtteil braucht. Es konnten außerdem in Kooperation und getragen vom Netzwerk sehr innovative Projekte für Stadlau umgesetzt werden. Neben Parkneugestaltung, Bauernmarkt, Familienmeile beim Kirtag und kleineren Initiativen ist es auch gelungen die Nachbarschaft im urbanen Dorf Stadlau zu stärken.“

Des Weiteren wurde ein „Reiseführer Stadlau“ erstellt, das Wissen des gesamten Netzwerks ist hier eingeflossen und weist auf die Stadlauer Schätze hin. Den Reiseführer erhalten Sie bei der AgendaDonaustadt oder digital auf der AgendaDonaustadt Website: www.agendawien22.at

Mit Hilfe des Reiseführers organisierte das Netzwerk Spaziergänge durch Stadlau. Teilgenommen haben: MitarbeiterInnen der MA14 und KAV-IT, neu zugezogene StadlauerInnen ebenso wie alteingesessene StadlauerInnen. Während der Spaziergänge wurden ganz persönliche Eindrücke und Erlebnisse weitergegeben.

Viele spannende Termine, Einrichtungen und Orte in Stadlau können auf auch der Homepage www.stadlau.100gruende.at nachgelesen werden. BewohnerInnen sind eingeladen die digitale Stadtteilplattform mit eigenen Tipps zum Stadtteil zu befüllen.

Außerdem unterstützt das Netzwerk diverse Veranstaltungen am Stadlauer Bauernmarkt, zB Urban Knitting im Stadlauer Park. SchülerInnen der Volksschule und NMS Konstanziagasse haben während des Bauernmarkts Bäume eingestrickt. Die Veranstaltung fand 2013 im Rahmen des Donaustadtkulturfestivals „auf zu neuen ufern 3“ statt.

Im heurigen Jahr widmet sich das Netzwerk dem Themenkreis „Orte der Begegnung“, hier zählt der öffentliche Raum genauso dazu wie die Zwischennutzung von leerstehenden Erdgeschoßlokalen oder das Schaffen von Anlässen des Zusammenkommens. Gemeinderat Josef Taucher freut sich schon auf „weitere sozial kluge, also smarte Projekte für Stadlau!“

Zukunftshandlung sucht Ihre IDEE!

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Die Zukunftshandlung ist ein Raum der AgendaWieden in der Wiedner Hauptstraße 60b. Aktuell wird sie von Agenda-Aktiven für die Umsetzung ihrer Projekte genutzt. Aber die Zukunftshandlung hat noch Potential für weitere Nutzungen. Deshalb sucht die AgendaWieden bis Ende Oktober Ihre Nutzungsidee!

Derzeit wird die Zukunftshandlung von Menschen genutzt, die sich für nachbarschaftliche Kinderbetreuung, bargeldloses Tauschen von Dienstleistungen und gemeinsames Werken engagieren. Wollen auch Sie den Raum nutzen?

Ihre Idee für die Nutzung der Zukunftshandlung soll …
…lebendige Nachbarschaften fördern,
…zur Lebensqualität auf der Wieden beitragen und
…nicht kommerziell sein.

Die Zukunftshandlung ist ein Gassenlokal in der Wiedner Hauptstraße. Es stehen zwei Räume zur Verfügung: der vordere Raum mit Bar und Teeküchen-Ausstattung und der hintere Raum mit robustem Boden und Couch sowie Abstellnische. Die Nutzung ist kostenlos.

Die Zukunftshandlung ist ein Möglichkeitsraum, der für vieles offen ist – zB gemeinsam meditierend in den Tag starten, philosophische Diskussionen führen, Marmelade einkochen oder improvisiert Tanzen.

Was möchten Sie gerne in der Zukunftshandlung tun? Schicken Sie uns Ihre Nutzungsidee bis 31. Oktober 2014 an office@agendawieden.at oder AgendaWieden, Wiedner Haupstraße 54/12. Beschreiben Sie, was Sie mit wem und wann tun wollen. Die Steuerungsgruppe der AgendaWieden entscheidet als Jury über die zusätzlichen zukünftigen Nutzungen der Zukunftshandlung. Vielleicht sind Sie ab Dezember 2014 unter den NutzerInnen!?

Lebenswertes Seestadt-Umfeld – Ein Blick in die Nachbarschaften

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Das Gebiet rund um die Seestadt Aspern ist derzeit von Veränderungen geprägt. Hier ist es spannend sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über Ihre Wünsche, Ideen, Sorgen und Visionen zu ihrer Wohngegend zu unterhalten. Es entsteht ein Bild von den Stärken und Schwächen der Siedlungen und es kristallisieren sich Themen heraus, die für die BewohnerInnen von Bedeutung sind.

Um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und das Umfeld der Seestadt-Baustelle ein wenig besser kennenzulernen, war das Agenda-Team mehrmals vor Ort unterwegs. Diese Siedlungen mit vielen Einfamilienhäusern, Wohnanlagen und einer Kleingartenanlage erscheinen ruhig und friedlich. Hier trifft man aufgeschlossene BewohnerInnen und kommt schnell mit ihnen ins Gespräch. „Wir wohnen hier sehr gern“, ist sehr oft eine der ersten Antworten auf die Frage nach der Lebensqualität ihres Wohnortes. Die Menschen hier schätzen die Ruhe und die Natur rund herum, auch die gute Fahrrad-Anbindung direkt in die Lobau. Es hat jedoch auch Nachteile so weit „draußen“ zu wohnen. „Ohne Auto ist man quasi aufgeschmissen, es gibt in der Nähe keine Einkaufsmöglichkeiten“, meinen einige; „hier ist meistens sehr wenig los“. So manche vermissen durch die vielen Neubauten den alten Siedlungscharakter der Gegend.

Die Veränderungen durch den Bau der Seestadt Aspern nehmen die Menschen sehr unterschiedlich wahr. Viele sehen durch die U-Bahn-Anbindung sowie durch die bald entstehende Infrastruktur mit Nahversorgung, Schulen, Kindergärten, Straßen, etc eine Aufwertung der Gegend. Andere fürchten sich vor der großen Masse an Menschen, die bald ihre NachbarInnen sein werden; einige sind besorgt, dass aus ihrer ruhigen Siedlung bald ein einziger Parkplatz der zukünftigen Seestadt-BewohnerInnen werden könnte.

Die Agenda Donaustadt möchte einerseits die spezifischen Bedürfnisse der Menschen in dieser Region erkunden und andererseits darauf aufbauend Menschen motivieren, sich für ein gutes Zusammenleben zu engagieren – sowohl im Austausch mit der zukünftigen Seestadt als auch innerhalb der Siedlungsgemeinschaft.

„Wie könnte Ihre Siedlung noch lebenswerter werden?“, aber vor allem „Was meinen Sie, könnte Ihr Beitrag dazu sein?“, sind Fragen auf die das Agenda-Team Antworten sucht.

Zukunftscafé AgendaWieden: das Programm ist online!

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Kommen Sie ins Zukunftscafé der AgendaWieden und wählen Sie aus den angebotenen Workshops, schauen Sie bei der interaktiven Ausstellung „Ideen für die Wieden“ vorbei oder nutzen Sie die Möglichkeit, bei Tee oder Kaffee im Zukunftscafé eine Pause einzulegen und mit anderen zu plaudern.

Ein vielfältiges Workshop-Programm stellt gelebte Nachbarschaft, Talente-Tauschbörse, nachbarschaftliche Kinderbetreuung, Mobilität oder das gemeinsame Werken in einem Grätzlwerkraum ins Zentrum. Schauen Sie vorbei, machen Sie mit und bauen Sie mit an einer umsetzbaren nachhaltigen Zukunftsvision für die Wieden. Oder nutzen Sie in der Reihe „Selbermachen“ die Gelegenheit, Neues auszuprobieren – Blumenbonbons mischen, Siebdrucken oder Pflanzvorhänge fürs Fenster basteln stehen auf dem Programm.

Die Ausstellung „Ideen für die Wieden“ veranschaulicht die Ergebnisse der Online-Umfrage und lädt Sie auch zum Mitmachen ein: Nutzen Sie die Gelegenheit, die vorgeschlagenen Projekt-Ideen zu kommentieren, zu konkretisieren oder zu variieren. Aber wie der Name schon sagt, im Zukunftscafé wird auch Kaffee kredenzt. Ein offener Bücherschrank, eine Kinderecke, Tee und Kaffee laden Jung und Alt zum Verweilen und Plaudern ein. DSC05072_bearbeitet_web

Zukunftscafé AgendaWieden
Wann?
18. bis 20. April 2013, täglich von 8 bis 22 Uhr
Eröffnung am 17. April um 19 Uhr

Wo?
4., Wiedner Hauptstraße 60b
(in der ehemaligen Tierhandlung)

Alle Angebote im Zukunftscafé sind für Sie kostenlos.

Schauen Sie vorbei – mischen Sie mit und bauen Sie mit an einer umsetzbaren nachhaltigen Zukunftsvision für die Wieden!

Zukunftscafé AgendaWieden

Nach einer kurzen Agenda-Ruhepause meldet sich das AgendaWieden-Team mit frischen Energien zurück. Gleich zu Beginn knüpfen wir mit einem Zukunftscafé an die Ergebnisse der Online-Umfrage 2012 an, um neue Impulse für die AgendaWieden zu setzen.

Das Zukunftscafé bietet an drei Tagen ein vielfältiges Programm mit Workshops, einer interaktiven Ausstellung „Ideen für die Wieden“. Bei Kaffee und Tee bietet das Zukunftscafé Raum eine Pause einzulegen und mit anderen zu plaudern.
Vielleicht haben Sie Zeit vorbei zu schauen? Das genaue Programm finden Sie demnächste auf der AgendaWieden-Homepage. Mischen Sie mit! Machen Sie mit uns gemeinsam die Wieden noch lebenswerter!

Eröffnung am 17. April um 19 Uhr
18. bis 20. April 2013
4., Wiedner Hauptstraße 60b (in der ehemaligen Tierhandlung)

Derzeit renovieren wir die ehemalige Tierhandlung in der Wiedner Hauptstraße 60b. Überzeugen Sie im April sich selber vom fertig gestellten Zukunftscafé!

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Ziel22 – ein Strategieplan für das Zielgebiet U2 – Donaustadt

(c) TU Wien

Unter dem Motto „Wo willst du hin, meine Donaustadt?“ erarbeitet die TU Wien in einem Planungs- und Beteiligungsverfahren den sogenannten Strategieplan zur Entwicklung des Zielgebietes U2 – Donaustadt. Bewohnerinnen und Bewohner der Donaustadt werden auf unterschiedlichen Ebenen in die Entwicklung eingebunden.

Der Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien erarbeitet derzeit im Auftrag der Stadt Wien einen Strategieplan für das Zielgebiet U2 – Donaustadt. In den letzten Monaten organisierte das Team der TU Wien Exkursionen zu Orten im Zielgebiet, führte Gespräche mit BewohnerInnen und ExpertInnen aus der Planung und veranstaltete Werkstattgespräche mit Vertretungen aus Politik und unterschiedlichen Magistratsabteilungen. Auch die AgendaDonaustadt brachte sich in den Prozess ein und steuerte Inputs zur nachhaltigen Entwicklung bei. So wurden die Rahmenbedingungen, Erwartungen und Anforderungen an das Zielgebiet erarbeitet. Zusätzlich wurden Rücksendekarten an jeden Haushalt im Zielgebiet geschickt.

Am 13. November hatten BewohnerInnen erstmals die Möglichkeit ihre Anliegen, Ideen und Anregungen zum Zielgebiet in einer Perspektivenwerkstatt dem Projektteam persönlich mitzuteilen. Im Haus der Begegnung am Schrödigerplatz waren ca. 100 BewohnerInnen aus unterschiedlichen Stadtteilen der Donaustadt anwesend. Zu Gast waren auch einige BesucherInnen aus anderen Teilen Wiens.
Während der Einführung durch Rudolf Scheuvens, Professor für örtliche Raumplanung, wurden die Ist-Situation sowie ein Stimmungsbild zum Zielgebiet U2 – Donaustadt mittels TED-Fragen ermittelt. Die Antworten wurden unmittelbar auf der Präsentationsleinwand für alle sichtbar. Im Anschluss konnten BesucherInnen an “Arbeitsinseln” mit ExpertInnen aus Planung und Politik kritische Diskussionen führen und ihre Erwartungen positionieren. Diese “Inseln” waren mit Fotos und Luftbildern des Zielgebiets zu folgenden Themen ausgestattet:
Schätze der Donaustadt, alte und neue Heimat, Mobilität und öffentlicher Raum, Umwelt und Energie, Bildung und Kultur, Freiraum und Landschaft sowie Wohnen und Arbeiten.
Diese Perspektivenwerkstatt bildete den Auftakt dieses Beteiligungsverfahrens. Im ersten Halbjahr 2013 werden in zwei weiteren, öffentlichen Foren die ersten Ausarbeitungen des Konzepts mit Ihren Anregungen für den Strategieplan vorgestellt und diskutiert.
Im Sommer 2013 wird der Strategieplan vorliegen und in der zweiten Ausgabe der Projektzeitung veröffentlicht. Die Projektzeitung erhalten Sie unter anderem in der Bezirksvorstehung Donaustadt.

Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit BewohnerInnen Entwicklungen im Bezirk verstehen zu lernen, Vertrauen für neue Entwicklungen zu gewinnen und neue Entwicklungen steuern zu können.

Halten Sie sich auch online über das Projekt am Laufenden und teilen Sie mit, wo Ihre Donaustadt hin will!

Nur mehr bis 23. März: Online-Umfrage zur Zukunft der Wieden

Bis 23. März können Sie noch bei der Online-Umfrage zur Zukunft der Wieden teilnehmen. Verraten Sie uns, was Sie sich für die nachhaltige Wieden wünschen. Machen Sie mit!

Programm “Soziale Stadt” in Deutschland radikal gekürzt

Das 1999 gegründete Programm “Soziale Stadt” ist ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklungspolitik der Deutschen Bundesregierung. Für die Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte Quartiere wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl von Projekten durchgeführt, lokale Netzwerke unterstützt, Programme aufgesetzt. Soziale Stadt auf Youtube. Seit November 2010 ist klar: Die Mittel wurden aufgrund von Spar-Reflexen von der Bunderegierung auf 1/3 gekürzt. Auf der Konferenz “Wirtschaft für das Gemeinwesen gewinnen” in Köln wurde dieser Umstand heiß diskutiert. Offenbar sei es nicht gelungen, bei den zuständigen Politikern das notwendige Wissen über die Wirksamkeit dieses Programmes zu erzeugen. Die BAG kämpft nun vor allem auf Länderebene um die Rückgewinnung dieser so notwendigen Ressourcen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung. Petitionen, Grundsatzpapiere und Diskussionen dazu finden sich auf dem Blog “Rettet die soziale Stadt” . Die Kölner Tagung brachte viele gute Beispiele für die Wirksamkeit des Programmes “Soziale Stadt”. Christiane Grabe von der Evangelischen Diakonie berichtete über Wohnquartier hoch 4, bei dem Keyworker im Quartier das intergenerative Leben, Wohnen und Arbeiten unterstützen. Dazu gibt´s im März 2011 auch gleich ein Seminar.