Tag Archive for 'Zusammenleben'

Mädchen sorgen für neue Beleuchtung auf dem Reumannplatz

Beim Sicherheitstag für Mädchen auf dem Reumannplatz im Jänner 2015, organisiert von der Lokalen Agenda Favoriten in Kooperation mit der Bezirksvorstehung Favoriten, der Polizei und dem Samariterbund, wurden Mädchen gefragt, was ihnen auf dem Reumannplatz gefällt und welche Verbesserungen zur Sicherheit beitragen würden. Beim Fest am 16. Juni konnten die ersten Verbesserungen bereits gefeiert werden.

Auf Initiative der Agendagruppe „Favoriten für Mädchen, Mädchen für Favoriten“ wurde der erste Sicherheitstag für Mädchen auf dem Reumannplatz ins Leben gerufen. Es gab zahlreiche Rundgänge über den Reumannplatz und zur U-Bahn Station mit über 280 Mädchen aus 15 Schulen aus ganz Favoriten. Neben Ideen zur Gestaltung des Platzes und Möglichkeiten diesen „mädchenfreundlicher“ zu machen, wurden von den Schülerinnen auch Angsträume aufgezeigt und gemeinsam mit den Polizistinnen und Polizisten besprochen, wie diese verbessert werden könnten.

Besonders häufig nannten die Mädchen die schlechte Beleuchtung und die Angst vor dunklen Ecken. Daraufhin organisierte das Agendabüro im März 2015 eine Begehung mit den zuständigen Magistratsabteilungen. Dank der Unterstützung der Bezirksvorstehung Favoriten wurden als Sofortmaßnahme innerhalb kürzester Zeit zusätzliche Beleuchtungsmasten aufgestellt, die seither für eine bessere Beleuchtung des Reumannplatzes sorgen. Vor einigen Wochen wurde ein Teil des Reumannplatzes bereits mit neuen LED Lampen ausgestattet, um die Sicherheit in der Nacht nochmals zu erhöhen.

 

Mädchen erobern den Reumannplatz

Beim Fest auf dem „ReuMÄDCHENplatz“ am 16. Juni 2015 zeigten sich die Mädchen erfreut, dass ihre Anliegen von der Bezirksvorstehung Favoriten ernst genommen wurden. Sie präsentierten den Erwachsenen und anderen Schülern stolz, dass ihre Vorschläge für eine bessere Beleuchtung am Platz rasch umgesetzt wurden.

Das Fest bot zudem ein buntes Programm mit Theater Aufführung, Musik, gemeinsamen Kochen und vielen Stationen zum Thema Sicherheit auf dem Reumannplatz. Ein Mitmach-Programm für Kreative und Aktive mit Workshops wie Urban-Knitting und offenem Bücherschrank mit der Wanderklasse, sowie einem Tanz-Flashmob mit über 60 engagierten Mädchen sorgten für Action auf dem Reumannplatz. Über 250 begeisterte SchülerInnen waren mit dabei!

Das Fest für einen kreativen und aktiven Reumannplatz wurde von der Agenda Favoriten in Kooperation mit der Polizei Favoriten, dem Arbeiter-Samariterbund, der Volkshochschule Favoriten, der Wanderklasse, FoodX und Community Cooking (ein Projekt der Caritas Wien Stadtteilarbeit) organisiert. Unterstützt wurde die Aktion von der Bezirksvorstehung Favoriten und der Grätzloase.

Alle Informationen zum Projekt und zur Gruppe Favoriten für Mädchen – Mädchen für Favoriten finden Sie hier. Und auf unserer Facebook Seite.

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Foto 1: Die Mädchen freuen sich über die neue, verbesserte Beleuchtung auf dem Reumannplatz.

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Foto2: Das Fest bot viel Action und Spaß auf dem ReuMÄDCHENplatz. Im Bild: Flashmob mit Schülerinnen der NMS Herzgasse 27.

miteinander kochen, miteinander essen, miteinander reden (Ella Stammersdorf)

Das war das Motto der Initiative „Gemischten Satz“ am 20. Juni im Seminarraum des Biohofes Nr.5 in Stammersdorf. Andrea Buhl, Profiköchin der „Kocherei in der Winzerhofküche“ unterstütze 16 StammersdorferInnen unterschiedlicher Generationen dabei, ein leckeres Menü zu zaubern.

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Um 16.00 Uhr war es dann soweit, die ersten TeilnehmerInnen trudelten ein und der zunächst leere Tisch füllte sich stetig mit mitgebrachten Lebensmitteln. Jede/r brachte zwei oder auch mehr Lebensmittel mit, die für ihn/sie eine große Bedeutung haben. So sammelten sich Paprika an, die in Ungarn liebend gern gegessen werden, Knödelbrot das im Innviertel nicht wegzudenken ist, Speck vom Stammersdorfer Mangalitza Schwein, Chilis aus der hauseigenen Zucht, ein Gemüsekorb, der am Tag zuvor bei einer Tombola gewonnen wurde und vieles mehr.
Nach der ersten Ratlosigkeit was mit all den leckeren Lebensmitteln alles gekocht werden könnte, half Andra Buhl bei der Ideenfindung. Eine lange Liste an tollen Gerichten wurde gesammelt und bereits der Gedanke an das baldige Festmahl ließ einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Die ersten Zwiebeln wurden geschnitten, Kartoffeln geschält, griechischer Käse mit Speck ummantelt und die Kuchenform mit Butter ausgestrichen. Nach eineinhalb Stunden schnippeln, hacken, stampfen, kneten, rühren, reden, witzeln und lachen war es soweit. Das Menü konnte angerichtet werden.
Der „Gemischte Satz“ erfreute sich eines herrlichen Abendessens mit Karfiol-Brokkoli Cremsuppe, Rote Rüben- und Käseknödel, Feta im Speckmantel, Erdäpfelkas, Matjesaufstrich, Backofengemüse, Reibekuchen, Couscous Salat und als Nachspeise Apfel Schoko Muffins.
Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, es war ein gelungener Nachmittag der sobald wie möglich wiederholt werden sollte! Dabei entstand auch eine weitere Idee: Bei einer nächsten Kocherei z.B. ein Thema herauszugreifen und dieses im Laufe des Abends gemeinsam zu diskutieren. Wir sind gespannt auf den Herbst, wo der „Gemischte Satz“ mit einer weiteren Aktion von sich hören lässt.
Die Initiative „Gemischter Satz“ wurde im Jahr 2014 von Elisabeth Schauppenlehner und Lotte Larsen gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht Jung und Alt, Neu zugezogen und fest verwurzelt in Stammersdorf zu vernetzen. Gemeinsam wollen sie die Potenziale der Vielfalt und Gegensätze aktivieren, Raum für Begegnung und Austausch öffnen, von- und miteinander lernen, zusammen aktiv sein und StammersdorferInnen aller Ortsteile, aller Generationen und aller Wurzeln näher zusammenbringen.

 

 

 

Lasst die Nachbarschaft in der Josefstadt erblühen!

Nachbarschaftstag Josefstadt

Am 29.05. wurde in der Zeltgasse vor dem Musischen Zentrum die Nachbarschaft hochgelebt. Unter dem Motto „Lasst die Nachbarschaft erblühen!“ feierten Bewohnerinnen und Bewohner der Josefstadt gemeinsam mit den Organisationen und Institutionen der Jugendplattform den europäischen Nachbarschaftstag.
Eine Vielfalt an Tanz-, Theater- und Musikdarstellungen stellte das abwechslungsreiche Rahmenprogramm dar. Daneben gab es verschiedene Straßenspiele, ein Wahlquiz, einen Tauschmarkt für Kindersachen und vieles andere.

Die Agenda Josefstadt war mit ihrer „Langen Tafel der Ideen“ mit dabei. Einige neue Ideen sind an diesem Tag eingeworfen worden und wurden bereits auch online geteilt. Ihre Kommentare zu den neuen Ideen sind gefragt!

Nachbarschaftstag Josefstadt  Nachbarschaftstag Josefstadt

Neben der „Langen Tafel der Ideen“ bot der Stand der Agenda Josefstadt auch eine Verkostung des „Josefstadt Kaffees“, der vom Weltladen in der Lerchenfelder Straße freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, an.
Das wunderbare Sommerwetter tat sein Übriges für die sonnige und freundliche Stimmung ganz im Zeichen der guten Nachbarschaft.

Nachbarschaftstag Josefstadt  Nachbarschaftstag Josefstadt

Kooperationspartner:
An der Organisation des Nachbarschaftstages beteiligten sich das Musische Zentrum Wien, Weltkulturschule, Volksschule Zeltgasse, Lokale Agenda Josefstadt, Wiener Kinderfreunde, Nachbarschaftszentrum 8, die Polizei, der Familienbund, Figurentheater Marijeli, wienXtra-spielebox, Neue Mittelschule Pfeilgasse, Volkskundemuseum, Bezirksmuseum, Café Strozzi, Buchhandlung Erlkönig.

Das Grätzl beleben – Breitenleer Sommerfest mit Überraschungsfilm

Am Donnerstag, 18. Juni ist es soweit und ganz Breitenlee trifft sich im Park neben dem Friedhof. Das Stadtteilnetzwerk der AgendaDonaustadt hat die letzten Wochen intensiv an den Vorbereitungen des Sommerfestes mit einem Überraschungsfilm für Jung und Alt gearbeitet.

Flyer Sommerfest Breitenlee

Flyer Sommerfest Breitenlee

Bereits letztes Jahr im Oktober hat das Stadtteilnetzwerk Breitenlee eine sehr erfolgreiche Nachbarschaftsveranstaltung organisiert. Die Gruppe nutzte die entstandene Euphorie und kooperierte mit dem Gewinner der „Idee für Breitenlee“. Dieser hatte die Idee eines Festes für alle BreitenleerInnen ins Leben gerufen und gemeinsam machte man sich an die Planung. Die Unterstützung von UnternehmerInnen, wie den Breitenleer Kaufleuten, Siedlervereinen und weiteren Breitenleer Initiativen macht das Fest zu einer runden Sache.

Programm

Von 16-20 Uhr bietet das Breitenleer Sommerfest im Park neben dem Friedhof Spiel, Spaß, Information und Unterhaltung! Das gesamte Programm ist kostenlos.

Zwischen 16-18 Uhr sorgt ein buntes Programm für alle Generationen für gute Unterhaltung. Der Spielebus der Kinderfreunde bringt eine Vielzahl an Geschicklichkeits-, Bewegungs- und Kreativspielen zum ausprobieren mit. Die Imkerei Gangl erklärt anhand eines Bienenschaustocks, wie Bienen eigentlich den leckeren Honig produzieren. Wie dieser schmeckt, können sie vor Ort gleich kosten. Beim Fahrradreparatur-Service von Christoph Malleck können Sie Ihr Rad reparieren lassen. In der Life-Lounge der Wiener Gesundheitsförderung dreht sich alles um die Gesundheit von Stadtteilen und deren BewohnerInnen. Dazu passend können die beliebten Bewegungsgeräte Smoveys ausprobiert, oder die Energie am Energiepfad im Breitenleer Park gefühlt werden. Für den kleinen Hunger sorgt der Siedlerverein. Sie finden uns im hinteren Teil des Parks.

Ab 18 Uhr steigt die Spannung! Nach einer Fotopräsentation„Breitenlee heute und damals“ wird der Überraschungsfilm auf einer großen LED-Leinwand gezeigt. Bei einem Online Voting konnten BreitenleerInnen zwischen fünf Filmen ihren Favoriten wählen. Welcher Film dabei gewonnen hat, erfahren Sie beim Breitenleer Sommerfest. Soviel ist gesagt, der Film bietet für jedes Alter eine gute Unterhaltung. Bringen Sie Kinder, Eltern, Großeltern, NachbarInnen und Bekannte mit und genießen Sie den Film unter freiem Himmel. Kleine Köstlichkeiten gibt es dabei von den Breitenleer Kaufleuten. Sie finden uns im vorderen Teil des Parks.

ParkPiano im Hamerlingpark

Was macht ein Klavier im Park? Unter dem Motto “Park Piano – Dein Park. Deine Stadt. Deine Bühne!” brachten wir am 20. Mai 2015 gemeinsam mit dem Musischen Zentrum Wien ein Piano in den Hamerlingpark.

Ob Jung und Alt, ob AnfängerIn oder Profi – das Klavier zog trotz Regen etliche junge und ältere ParkpianistInnen an, die ihr Lieblingsstück spielten, oder auch ihre ersten Töne auf einem Musikinstrument spielten. So füllte das ParkPiano den Hamerlingpark mit Musik und Leben und einige BewohnerInnen aus dem Bezirk nützen die Möglichkeit, mit Menschen aus der Nachbarschaft zusammenzukommen.

Neben Lieblingsstücken von vorbeikommenden ParkpianistInnen ergaben sich spontan auch mehrere vierhändige Stücke, ein Duett mit Stimme und Klavier, Mundharmonikas wurden hervorgeholt. Den Musizierenden wie auch den Zuhörenden konnte man die große Freude über das selber Machen von Musik in ihren Gesichtern ablesen. Viele der BesucherInnen wünschten sich die Wiederholung im Spätsommer – wir werden uns jedenfalls darum bemühen.

Zum Abschluss erhielt unsere Lange Tafel der Ideen von den jungen BesucherInnen Zuwachs, Details folgen hier in Kürze.

Agenda-Forum “Teilen & Tauschen” der AgendaWieden

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Teilen und Tauschen machen Dinge leistbar, die mit Geld nicht erschwinglich wären. Außerdem kommen durchs Tauschen Menschen zusammen und können sich so über mehr als Materielles „austauschen“. Das Agenda-Forum der AgendaWieden am 24. März 2015 war ein schöner Anlass für einen solchen Austausch und bot darüber hinaus die Möglichkeit acht interessante Initiativen kennenzulernen, die sich intensiv mit Teilen und Tauschen beschäftigen.

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Nachdem die VertreterInnen der Initiativen ihre Arbeit in kurzen Portraits vorstellten, gab es für die Gäste genügend Zeit, durch den Initiativen-Markt zu wandern und sich über die Projekte zu informieren:

  • KAESCH: … ist ein Marktplatz, auf welchem Waren und Dienstleistungen getauscht werden. KAESCH ist der Name der Tauschwährung. Über ein Buchungssystem werden mit jedem Tausch Punkte verschoben.
  • Zu viel? Wir teilen gerne!: … möchte einen Beitrag dazu leisten, dass mehr Obst und Gemüse aus den Privatgärten verarbeitet und gegessen wird.
  • viennashares: … bietet eine Plattform für Tauschen und Teilen in Wien.
  • foodsharing: … retten Lebensmittel vor der Tonne.
  • usetwice: …. ist eine Plattform, zum Mieten und Vermieten der verschiedensten Privat-Gegenstände.
  • swap you happy: … ist eine gut organisierte Kleidertauschparty in Wien.
  • Leila: … ist ein Leihladen mit vielen Gegenständen, Geräten und anderen nützlichen Dingen zum Ausborgen.
  • ShareCamp: … ist eine Share-Veranstaltung der AgendaJosefstadt am 18. April.

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Während den Gesprächen am Initiativen-Markt waren die Forum-Teilnehmenden aufgefordert Suche- und Biete-Kärtchen auszufüllen. So entstand ein bunter Tausch-Marktplatz, der das große Potential aufzeigte, das selbst aus dieser spontanen Sammlung hervorging.

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In einer Reflexions-Aufstellung stellte sich heraus: Die Gäste haben vieles gelernt von dem sie noch nie zuvor gehört haben und einige sind jetzt motiviert, bei der einen oder anderen Initiative mitzumachen! Für viele war es überraschend, was sie alles selbst zum Teilen oder Tauschen anbieten können.

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Der Abend konnte gemütlich ausklingen, – mit anregenden Gesprächen und einem foodsharing-Buffet aus „geretteten“ Lebensmitteln, Lebensmittel, die vor der Mülltonne gerettet wurden.

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Um die schöne Qualität des Tauschens deutlich sichtbar und erlebbar zu machen, waren alle Gäste des Forums eingeladen kleine Gegenstände zum Tausch mitzubringen. Am Ende konnten alle mit einem kleinen Tausch-Andenken nach Hause gehen, zB wurde spontan ein Lied gesungen und gegen ein Buch getauscht.

Mehr Fotos auf der LA21-Fotogalerie

 

Lokales Wissen sammeln und Informationen weitergeben – das Stadtteil-Netzwerk Stadlau

02_stadlauDas Stadtteil-Netzwerk Stadlau trifft sich seit Herbst 2010 circa alle drei Monate, um lokales Wissen zu sammeln, aktuelle Themen in Stadlau auszutauschen und um Aktivitäten im Stadtteil zu initiieren. Rund 15 Personen die in Stadlau leben und arbeiten sind dabei: Pfarre Stadlau, Schulen (VS und NMS) in der Konstanziagasse, Stadlauer Kaufleute, wohnpartner, mobile Jugendarbeit SEA, Jugendzentrum Stadlau JuZeS, Stadtteilbüro der Oase22, Wiener Gesundheitsförderung (WiG), MA11-Amt für Jugend und Familie, AgendaDonaustadt Plus sowie engagierte BewohnerInnen. Die Vielseitigkeit der TeilnehmerInnen zeigt die Bedeutung des Stadtteil-Netzwerks. Lokal tätige Institutionen schätzen es sehr sich im Rahmen des Netzwerks regelmäßig zu treffen. Auch der Austausch mit BewohnerInnen wird als Bereicherung gesehen. Vice versa sehen die teilnehmenden BewohnerInnen eine große Chance im Austausch mit lokalen AkteurInnen.

Was genau passiert in den Netzwerk-Treffen?

Zentrales Ziel des Netzwerks ist das Kennenlernen neuer und alter StadlauerInnen. Ein wesentlicher Teil der Treffen widmet sich dem Austausch über das aktuelle Geschehen in Stadlau: was sind aktuelle Termine, welche Themen werden derzeit im Stadtteil diskutiert, was bewegt die StadlauerInnen, wie geht es den verschiedenen Generationen miteinander, wo gibt es Konfliktpunkte, was sind neue Projekte bzw. Pläne der Stadtentwicklung? Durch den ausführlichen Austausch sehen sich die TeilnehmerInnen des Netzwerks dann in der Rolle die Informationen in den Stadtteil zu tragen. Gespräche mit NachbarInnen, KundInnen, Mitgliedern und BesucherInnen werden dazu genutzt.

Für Gemeinderat und Agendabeauftragten der Donaustadt Josef Taucher stellt das Netzwerk in Stadlau einen besonders effektiven Gradmesser dar: „Das Netzwerk zeigt, was im Grätzl passiert und was der Stadtteil braucht. Es konnten außerdem in Kooperation und getragen vom Netzwerk sehr innovative Projekte für Stadlau umgesetzt werden. Neben Parkneugestaltung, Bauernmarkt, Familienmeile beim Kirtag und kleineren Initiativen ist es auch gelungen die Nachbarschaft im urbanen Dorf Stadlau zu stärken.“

Des Weiteren wurde ein „Reiseführer Stadlau“ erstellt, das Wissen des gesamten Netzwerks ist hier eingeflossen und weist auf die Stadlauer Schätze hin. Den Reiseführer erhalten Sie bei der AgendaDonaustadt oder digital auf der AgendaDonaustadt Website: www.agendawien22.at

Mit Hilfe des Reiseführers organisierte das Netzwerk Spaziergänge durch Stadlau. Teilgenommen haben: MitarbeiterInnen der MA14 und KAV-IT, neu zugezogene StadlauerInnen ebenso wie alteingesessene StadlauerInnen. Während der Spaziergänge wurden ganz persönliche Eindrücke und Erlebnisse weitergegeben.

Viele spannende Termine, Einrichtungen und Orte in Stadlau können auf auch der Homepage www.stadlau.100gruende.at nachgelesen werden. BewohnerInnen sind eingeladen die digitale Stadtteilplattform mit eigenen Tipps zum Stadtteil zu befüllen.

Außerdem unterstützt das Netzwerk diverse Veranstaltungen am Stadlauer Bauernmarkt, zB Urban Knitting im Stadlauer Park. SchülerInnen der Volksschule und NMS Konstanziagasse haben während des Bauernmarkts Bäume eingestrickt. Die Veranstaltung fand 2013 im Rahmen des Donaustadtkulturfestivals „auf zu neuen ufern 3“ statt.

Im heurigen Jahr widmet sich das Netzwerk dem Themenkreis „Orte der Begegnung“, hier zählt der öffentliche Raum genauso dazu wie die Zwischennutzung von leerstehenden Erdgeschoßlokalen oder das Schaffen von Anlässen des Zusammenkommens. Gemeinderat Josef Taucher freut sich schon auf „weitere sozial kluge, also smarte Projekte für Stadlau!“

Die Zukunftshandlung – Treffpunkt für vielfältige und gelebte Nachbarschaft auf der Wieden

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Sie sind vielleicht schon am Schaufenster der ehemaligen Tierhandlung in der Wiedner Hauptstraße 60b vorbei spaziert und haben die eine oder andere Information aufgeschnappt?! Aber Sie wissen nicht genau was die Zukunftshandlung der AgendaWieden ist? Die Zukunftshandlung wurde 2013 eröffnet und bisher exklusiv von Agenda-Gruppen und für Agenda-Veranstaltungen genutzt. Sie ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs für die Menschen auf der Wieden. Die Zukunftshandlung steht für Aktivitäten zur Verfügung, die lebendige Nachbarschaften fördern, zur Lebensqualität auf der Wieden beitragen und nicht kommerziell sind. Seit 2014 können alle WiednerInnen den Raum in diesem Sinn nutzen. Im Kalender auf der AgendaWieden Homepage, können Sie alle Termine nachlesen!

Wenn auch Sie die Zukunftshandlung gerne nutzen oder besuchen wollen, dann melden Sie sich bitte bei der AgendaWieden. Es gibt noch freie Zeitfenster!

Seit Jänner gibt es folgende regelmäßige Termine:

Begegnung auf Augenhöhe: In diesem Austauschformat wird die Begegnung zwischen Generationen angeregt und zum gegenseitigen Kennenlernen eingeladen. Die TeilnehmerInnen tauschen sich bei Kaffee und Kuchen mit Hilfe vorbereiteter Fragen zu unterschiedlichen Themen aus. Thema der ersten Begegnung ist “Was hat Lernen mit Bildung zu tun?”.
Wann? Mittwoch, 25. Februar 2015 um 18.30 Uhr

 
Lösung 4 you – Gruppengespräch am runden Tisch: In einem offenen Gesprächsklima können Ängste, Wünsche und Hoffnungen geteilt werden. Ziel ist es im Gespräch voneinander zu lernen – der Austausch von Erfahrungen und persönlichen Geschichten soll die TeilnehmerInnen stärken. Die Gruppengespräche finden ungefähr alle drei Wochen statt.
Wann? Dienstag, 3. März 2015 um 19 Uhr

 
Foodcoop Wieden: Die erste Lebensmittelkooperative (Foodcoop) auf der Wieden befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Für die Gruppentreffen der Mitglieder wird die Zukunftshandlung genutzt. Wenn auch Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bei Foodcoop1040@hotmail.com.
Nächster Info-Abend für Interessierte am Montag, 2. März 2015 um 19 Uhr

 
Grätzlwerkraum: Einmal pro Woche kann in der Zukunftshandlung gewerkt werden. Das Team des Grätzlwerkraums steht auch gerne mit Rat beiseite.
Alle aktuellen Termine in der Zukunftshandlung finden Sie auch hier.

 

 

The City as a Commons – Panel discussion about the state and future of sharing

The Josefstadt branch of Vienna’s Lokale Agenda 21 began its new season on 29/01/2015 by hosting a panel discussion with Neal Gorenflo, co-founder and publisher of online network and news hub Shareable. Vienna Shares’ very own Mirjam joined Neal on the panel, as did Agenda’s Peter Kühnberger, OuiShares’ Josef Kreitmayer and Sharing Economy researcher Kasia Gruszka.
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Around 30 people gathered in the cozy surroundings of Greißlerei 8, the shop which shares its facilities with the new Agenda Josefstadt office. In between the store’s shelves, presenting goods such as dog toys, biological pasta or BioSchnaps, the group got together to discuss their experience with and hopes for sharing.

The night started with a short teaser from Agenda’s feature on sharing in Vienna which contains an interview with Mirjam – those who missed it on TV, watch it here. Following this, Neal introduced his initiative.

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His basic motivation he summarized as what he sees as rejection of Margaret Thatcher’s principle, ‘There is no [such thing as] society!’ Yes there is, he countered, and it is made up of local and regional communities. To strengthen and connect these and make things happen within and between them, he described as primary goal of Shareable.
At this point the event took a very open shape, with panel members both presenting their initiatives and discussing problems in a free-for-all Q&A session. Our friends from LeiLa and teilbar.at were also in the crowd and chimed in with their experiences.

Various topics were on the agenda. Central to the still very locally-focused efforts of many of the participants were two questions: How does one make time for collaborative consumption efforts while still earning a living? How are the projects funded? The consensus was to keep the sharing efforts mostly non-profit, with teilbar.at even suggesting that their portal would hopefully be obsolete in the future, when sharing communities would be seen as natural and self-sufficient.
Other talking points were the differences between sharing culture in cities and rural areas, as well as the difference between community-led projects as opposed to those funded by big business.

Also discussed was the extent of collaboration with politics and city officials – here Neal was able to share from his cooperation with the Seoul city administration. When asked about the reasons for which city governments nowadays would cooperate with sharing initiatives, he summarized them into four problems, all created by rapid urban modernization:

– Growing isolation in big cities
– Excessive pollution, especially in Eastern Asia
– The need for alternative ways of life beside the usually idealized ones (he gave the example of the usual ‘Samsung career path’ in South Korea)
– The lagging civic sector, desperately in need of updating

An interesting outside view was offered by Kasia Gruszka, who is researching Vienna’s sharing movement for her dissertation. She observed that the boom of such initiatives in the recent decades has lead to a wide pool of different associations. While most of them are usually describing themselves in terms of the same movement, it is often hard, in academic terms, to actually find proper terms and methods that apply to all of them.

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Apart from all the talking points, this was naturally a great opportunity to just share the different initiatives, programs and websites that one has come across. Find some of them below.

And of course, we owe a big thank you to Greißlerei 8 for their hospitality and delicious food!

Shareable – The international sharing news platform and organizational network co-founded by Neal Gorenflo.
Ouishare – Describing itself as ‘global community and think and do-tank’, OuiShare is a global initiative designed to connect collaborative economic programs. This panel discussion was co-hosted by its Viennese branch.
Teilbar – An Austrian platform enabling users to borrow everyday items instead of buying them.
Leila – Most likely already known to you, a local borrowing shop. Online presence still under construction, but check out their FB-page.
Fragnebenan – A portal that seeks to (re-)connect neighborhoods to promote cooperation and collaboration.
La’Zooz – A new ride sharing service offering the fair alternative to Uber.
Listia – Online exchange network – Use your stuff as currency!

Written by Jakob Jorda
Photos: Lokale Agenda Josefstadt

Generationenplattform bringt die Nachbarschaft zusammen

Die Generationenplattform der AgendaDonaustadt setzt sich seit 2007 für ein generationen- und kulturenübergreifendes Zusammenleben in den Asperner Stadtteilen Norwegerviertel und Erzherzog-Karlstadt ein. Die Nachbarschaftsfeste am Platz vor der VHS Eibengasse sind im Viertel schon wohl bekannt. Am 28. November lädt die Generationenplattform wieder zum Maroni- und Punschfest ein – feiern Sie mit!

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Es ist bereits zur schönen Tradition geworden, dass sich Ende November vor der VHS Eibengasse die Nachbarschaft zum Plaudern und Feiern trifft. Auftritte der SchülerInnen aus der VS Wulzendorfgasse und der MMA Eibengasse, Kinderbasteln und eine Märchenwerkstatt bieten ein tolles Programm für Jung und Alt. Für vorweihnachtliche Stimmung sorgen alkoholfreier Punsch, Maroni, Bratkartoffeln, Steckerlbrot, eine Laternen-Werkstatt und feierliche Musik. Unter dem Motto „Was schenke ich dem Stadtteil“, können Sie Ihre eigenen Ideen für den Stadtteil einbringen. Wir laden Sie herzlich ein am Freitag, 28. November beim Maronifest dabei zu sein und mitzufeiern! Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy wird das Maronifest besuchen und Begrüßungsworte sprechen.

Veranstaltet wird das Fest von der Generationenplattform – das Team hat sich zum Ziel gesetzt regelmäßig etwas für das generationenübergreifende Zusammenleben der Stadtteile zu tun und die Nachbarschaft zu stärken. Der räumliche Fokus der Gruppe ist der Bereich zwischen Oberndorfstraße, Erzherzog Karl-Straße, Wulzendorfstraße, Tamariskengasse und Kapellenweg. Das Maronifest im Herbst und das größere Sommerfest mit umfangreicherem Programm gehören seit Jahren zu den Fixpunkten der Generationenplattform.
Das Sommerfest am 23. Mai 2014 war ein großer Erfolg! Malaktionen, Basteltische für Kinder, Bühnenauftritte von Schulklassen, ein Info- und Ideentisch der AgendaDonaustadt sowie Live-Musik von Mario Malidus zogen 200 BesucherInnen an!

Neben den Festen stellt das Team auch immer wieder andere Nachbarschaftsprojekte auf die Beine. 2012 bildeten Menschen beispielsweise bei dem Projekt „Meine Welt im Schuhkarton“ ihre Sicht auf ihr Lebensumfeld in einem Schuhkarton ab. Das machte unterschiedliche Blickwinkel zum Stadtteil sichtbar und ermöglichte, dass Privatpersonen und Institutionen sich kennenlernten und vernetzten.

Im Team der Generationenplattform vertreten sind die Donau-VHS, die Kinderfreunde, wohnpartner, die mobile Jugendarbeit SEA, die Bezirkskoordinatorin der Donaustadt und die AgendaDonaustadt. Oft wird mit den Schulen der Umgebung und aktiven NachbarInnen zusammengearbeitet.
Wir freuen uns, wenn noch mehr interessierte Bewohnerinnen und Bewohner aus der Umgebung zur Generationenplattform dazu stoßen. Je mehr mitmachen, desto besser!
Besuchen Sie die Plattform auf ihrem Blog und reden Sie mit: www.generationenplattform.wordpress.com